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Ueber die Natur und den Zusammenhang der vulkanischen Bildungen / von H. Abich
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Trachy-Dolerit.

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Maafsgabe der vorhandenen Thonerde und der Alkalien, die Gegenwart neu-traler Feldspäthe und der Hornblende in Verbindung mit den kieselärmerenFcldspätlien (Nro. 3 und 4, der ein und eingliedrigen Abtheilung, Tab. I.)und dem Augit zu erwarten ist, bis die immer mehr zurückgedrängte Kiesel-erde endlich nur noch die alleinige Bildung des Labrador und Augit gestattet.Mögen auch die Abänderungen, welche physikalische Umstände mancherlei Artgegen die Voraussetzung bedingen, diesen theoretisch gedachten Hergang sehrmodificircn, so zeigt uns doch die Erfahrung in jener Klasse von Felsarten,die nach hergebrachter Weise zwar noch immer mit dem Namen Trachytbezeichnet werden, auf welche aber die für diese Felsarien gültigen Charakterekeineswegs passen, das wirkliche Vorhandensein solcher Zwischenbildungen, stetsin der nächsten Gemeinschalt und der nachbarlichsten Beziehung entweder zumTrachyt oder zum Dolerit; und zwar gehören hierher vorzugsweise solche Gesteine,welche, wie wir sogleich sehen werden, an dem inneren Baue vieler Erhe-bungskratcre einen besonders wichtigen und wesentlichen Anthcil nehmen.

Je nachdem sich nun jene Gebilde von zweifelhafter Natur hinsichtlichihrer äufscren Merkmale mehr zu dem Trachyt oder zum Dolerit hinncigenpflegt man sic durch die Bciworle »trachytähnliches oder doleritartiges Gesteinetc.« hervorzuheben.

Umschreibende Benennungen dieser Art müssen aber die geognostischenSchilderungen eben so erschweren, als sic die, zur Verständigung in wissen-schaftlichen Dingen so nothwendige Schärfe des Begriffs, der sich an ein be-stimmtes Wort knüpfen soll, nur sehr unvollkommen ersetzen, und so halteich es dem Interesse der Wissenschaft für angemessen, an die Stelle jenerunbestimmten Benennungen ein für allemal den kürzeren, und wie ich glaubeangemesseneren Namen Trachy-Dolerit zu setzen und damit die ganze Reihevon Gesteinen zu bezeichnen, in welchen die Charaktere des lrachyt und Do-Icrit sichtlich in einander übergehen, und in deren merkwürdigem Verhalten zuden Nachbarbildungen sich vorzugsweise das Wirken eines chemischenGesetzes beurkundet, welches der allmähligen Umwandlung der körnigen en-dogenen Gebilde aus primären in secundäre überall zu Grunde zu liegenscheint.

Die nächste sich hier darbietende Aufgabe würde nun darin bestehen, aufdem Wege physikalischer und chemischer, möglichst zahlreicher Untersuchun-gen sichere und genaue Unterscheidungsmerkmale für die ganze Classe derTrachy-Dolcrite zu gewinnen.

Indem wir uns, dem früher befolgten Verfahren gemafs, für diesen Zweck