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Ueber die Natur und den Zusammenhang der vulkanischen Bildungen / von H. Abich
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Trach y-Dolerit.

in hexagonalen kleinen Tafeln auftretender Glimmer ganz besonders hervorzu-heben ist, den die lichten Gesteinsvarietäten des Val di Bove nicht enthalten.Auf die Magnetnadel wirkt die Felsart nicht. Die Mittheilung einer noch nichtganz beendigten Analyse dieser Gebirgsart, einem andern Orte vorbehaltend,darf ich einstweilen als bereits mit Gewissheit erhaltenes Resultat derselben an-führen, dass weder glasiger Fcldspath noch Albit Tlieil an der Zusammen-setzung nimmt, es vielmehr sehr wahrscheinlich ist, dass hier ganz dieselbenFeldspalhsubstanzen wie in der Rocca di Giannicolo auftreten. Dieser Mei-nung entsprechen auch die folgenden Merkmale, denn das specifische Gewichtdes Gipfelgesleins von Roccamonfina fand ich 2,7894, den Kicselerdegchaltaber 57,41 Proc., also sehr nahe dem der Gesteine von Zoccolaro undGiannicolo.

Mit der so eben geschilderten Felsart in merkwürdiger Beziehung erscheinteine zweite, durchaus verschiedene Varietät am nördlichen Fufsc des MonteCroce, auf dem Plateau, welches den Boden des Erhebungskraters bildet, alswirklicher Lavastrom ausgebreitet, dessen Anfänge sich in dem unteren Abhangedes Monte Croce ohne Spur eines Kraters verlieren (s. Taf. ![.).

Es ist eine schwarzgraue, sehr feinkörnige, überaus dichte, dem Basaltvollkommen ähnliche Masse, mit parallelen Streifen selir kleiner Poren in derRichtung des Stromes. Als einzige krystallinische Beimengung zeigen sich biszur Gröfse mikroskopischer Punkte herabgedriickle weifse Kryslallc, wahrschein-lich einer Feldspathsubslanz angehörig, und sehr selten krystallinische Partieenvon grünem Augit. Sehr merkwürdig ist nun eine lebhafte, auch bei kleinenIlandslücken erkennbare polarische Einwirkung der Felsart auf die Nadel inder Längenrichtung des Stromes; eine Erscheinung, die ich auch bei mehrerendunkeln Lavaschichten in der Region des obern Thalrandes des Val di Boveam Aetna wahrgenommen habe.

Das specifische Gewicht dieser schwarzen basaltähnlichcn Masse, welcheübrigens durchaus frei von Olivin ist, zeigte sich 2,7952 und der Gehalt anKieselerde 54,62 Proc. Die Achnlichkeit dieser Charaktere hei beiden Fels-arten vom Monte Croce ist eben so interessant, wie die so ganz verschiedeneArt ihres Erscheinens an der Oberfläche. Also auch hier wieder ein kiesel-reicheres irachytähnliches Gestein in den nachbarlichsten Lagerungsbeziehun-gen zu einem kieselärmeren doleritähnlichen.

Solche Erscheinungen müssen zur Aufsuchung von Parallelen auffordern,und wo zeigte sich eine schönere, als das Auftreten jener schwarzen, porphyr-artig, theils basalt-, theils melaphyrähnlichen Massen, wie sie in der Nachbar-