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tiative des letzter» zu beschränken suchte, beunruhigte denKanton so sehr, daß die Einschreitung des Landammannsnothwendig wurde. Weit ernstere Besorgnisse aber erweck-ten in diesem Magistraten die Klagen des Nicekönigs vonItalien gegen Tessin . Derselbe beschwerte sich nämlich übergröbliche Beleidigung königlicher Beamten, über Aufnahmeitalienischer Ausreißer und widerspenstiger Dienstpflichtiger,über die Feindseligkeit des tessinischen Blattes „Telegraphder Alpen", und endlich über ein frevelhaftes Einverständ-niß mit den Feinden Frankreichs von Seite des PostdirektorsRossi. Der junge Fürst verlangte die Unterdrückung jenesBlattes oder einen Redaktionswechsel, die Entsetzung Rossi'ssowie seine Entfernung von Lugano , und die Aufstellungeines mit genauer Ueberwachung der Grenzen beauftragtenOberbeamten ^). Der Landammann Merian antwortete,als Vertreter der Würde eines souveränen Staates, mitHöflichkeit, aber auch mit einer in jenen Zeiten anerken-nenswerthen Freimüthigkeit. Er versprach Bestrafung derSchuldigen, sobald nähere und genügende Anzeigen ihrerVergehen mitgetheilt würden, erklärte sich jedoch, gestütztauf die Mediationsakte, gegen die Verweisung eines Staats-bürgers ohne Theilnahme der Gerichtshöfe; für bessereUeberwachung der Grenzen gab er ernste Zusicherung. Erbeschwerte sich seinerseits über die Härte des italienischenWaareneinfuhrverbotes in Bezug auf Erzeugnisse des schwei-zerischen Gewerbfleißes, in dem Augenblicke, wo die Schweiz der französischen Sache ein so schmerzliches Opfer gebrachthabe, sowie über die Unbilligkeit, den schweizerischen Behör-den Maßregeln gegen die Einfuhr ihrer eigenen Erzeugnissezuzumuthen, da es doch in der Macht der italienischen
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