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das Großherzogthum Berg mit demselben verbunden hatte.Allein durch Italien noch nicht gesättigt, gelüstete der sieg-reiche Kaiser nun auch nach der pyrenäischen Halbinsel.
Wenige Monate nach dem Frieden zu Tilsit erhielt Na-poleon unter dem Verwände, Portugal zur Verbindunggegen England zu zwingen, von Spanien den freien Durch-marsch für ein französisches Heer. Das war der erste Fadeneines im Verborgenen angezettelten Gewebes. Die Verbit-terung des in der königlichen Familie zu Tage tretendenZwiespaltes, die Abdankung Karls IV., dann die seinesSohnes Ferdinand VII. und die Gefangennehmung allerPrinzen in Bayonne zeigten das Ergebniß einer Arglist,die über alles, nur nicht über eine heldenmüthige Nation,den Sieg davon trug. Napoleon setzte auf den Thron vonSpanien seinen Bruder Joseph, den bisherigen König vonNeapel, wo nun sein Schwager Murat mich einem Herr-scherversuch im Großherzogthum Berg seine Stelle ein-nahm. Der Mann, der ein neues abendländisches Reichträumte, glaubte eines der schönsten Königreiche mit seinenStaaten verbunden zu haben, während er nur einen end-losen Krieg angezündet und alle Nachgefühlt einer in ihrerEhre getrübten Nation gegen sich aufgeregt hatte. Europa ward entrüstet, als es den Starken zur Waffe der Schwa-chen, der List, seine Zuflucht nehmen sah. Einzelne Nieder-lagen neben seinen Siegen belehrten die Welt, daß Napo-leons Heere nicht unüberwindlich seien ; allein das war nichtder größte Nachtheil, den er erlitt; er sank in der öffent-lichen Meinung, welches stets der erste Schritt zu einembevorstehenden Sturze ist; Verachtung schwächt die Furcht.Jedoch sollte er noch eine Zeit lang die Leiter seiner Größehinanfteigen und mit seiner Uebermacht auf den unterwor-fenen Ländern lasten.
Wie weit der Schauplatz dieser Ereignisse von der