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Zu den glänzendsten Waffenthaten gehörte die Vertheidigungder Stadt Puebla . Am frühen Morgen des 30. Zum 181tdrohte General Blake an der Spitze von 15,000 Mann, die erfür 30,000 ausgab, dieser Stadt mit Sturm und bewilligtenicht mehr als fünf Minuten zum Entschlüsse. Aber ihmantwortete der daselbst befehligende Oberstlieutenant Frisch-herz von Schwyz schon in der ersten Minute, der Generalmöge nur vorrücken, wenn er sehen wolle, wie 300 Schwei-zer ein so mächtiges Heer zurückschlügen. Wirklich bestanddie Garnison nur aus 300 tapfern Männern, Ueberresteder ehemaligen Regimenter. Der General erwartete dieMitternacht. Nach einem anderthalb Stunden langen Ka-nonenfeuer drang sein Fußvolk gegen das Hauptthor vor,allein ein heftiges Gefecht entschied dessen Rückzug. Aufeiner andern Seite wurden Sturmleitern angelegt, alleinauch dieser Angriff abgeschlagen, so daß Blake mit einemVerluste von 200 Gefangenen, 300 Verwundeten und vielenTodten, da er keine Zeit zu versäumen hatte, »»verrichteterDinge abziehen mußtet.
Die allgemeine Lage Europa's wurde immer ver-wickelter. England verfolgte zu Wasser und zu Land mitgrößter Schonungslosigkeit den Krieg gegen Staaten undPrivatpersonen, welche die nach Weltherrschaft strebendeMacht Napoleons begünstigten; Napoleon aber setzte Eng-land mit unerbittlicher Strenge sein Continentalsystem ent-gegen. Rußland war diesem noch nicht beigetreten undOestreich, welches sich gegen Erwarten wieder erholt hatte,ließ feindselige Absichten merken. Der Kaiser der Franzo-sen, der durch seine persönliche Gegenwart den bevorstehen-den Krieg mit dem bereits angegriffenen Spanien nachseiner Gewohnheit zu schnellem Ziele zu führen gedachte,
8) Von Tillier, II, 38, 36.