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Allein an der Bewachung der Grenzen war es noch nichtgenug, man mußte nun noch mit doppelter Sorgfalt darnachtrachten, auch im Innern die Ruhe zu erhalten und derEährung in den Gemüthern zuvorzukommen. D'Affryempfahl daher den Standesregierungen alles, was auf dieBeibehaltung der Ordnung und auf die öffentliche MeinungEinfluß haben könnte, als strenge Cenfur der Zeitschriften,genaue Polizeiaufsicht über besondere und geheime Verbin-dungen, sowie auch über das allgemeine Gerede, das Be-streben endlich, auf alle Weise den Sinn der Eintracht unddes Vertrauens, der Vaterlandsliebe und der Anhänglichkeitan die Verfassung zu befestigen ").
D'Affry hielt^eine Sendung an den Vermittler fürunumgänglich nothwendig und beauftragte damit den vonNapoleon stets günstig aufgenommenen Reinhard von Zürich.Reinhard sollte dem Kaiser die Gesinnungen der Eidgenos-senschaft in Bezug auf Handhabung der Neutralität er-öffnen, ihm die Anhänglichkeit der Schweizer an das Bünd-nis von 1803, an die Vermittlungsakte und an den freienund ruhigen Zustand, in dem man sich seit sechs Jahrenbefunden habe, ausfprechen und ihn versichern, daß dieSchweiz bei Oestreich noch keinen Schritt gethan habe,weil sie es vor allem aus für schicklich hielt, den großenBundesgenossen darum zu begrüßen. Endlich sollte der Ge-sandte mit Klugheit und Vorsicht Napoleons Ansicht übereinen allfälligen Schritt bei Oestreich zu erfahren suchenund den der Eidgenossenschaft stets günstigen Fürsten vonNeuchatel um seine Verwendung angehen.
Napoleon hatte nach seiner Rückkehr von Erfurt Italien durchflogen, um den spanischen Krieg in eigner Person zu