Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Nicht zufrieden, der mächtigste Monarch seines Jahr-hunderts zu sein, wollte Napoleon seine Größe noch durchAdelstitel erhöhen. Eine bürgerliche Scheidung, zu der sichdie in der Kunst der Fiktionen gewandte Kirche hergab,trennte ihn von Josephine und neben sich setzte er auf denThron eine östreichische Erzherzogin, Marie Louise. Erverstieß diejenige, die ihn durch alle Stufen seines Glückeshindurch wie ein guter Genius begleitet hatte, und unterwarfsein Schicksal dem Einfluß eines verschiedenen Genius, demdes Cabinets von Wien . Feste verherrlichten die Vermäh-lung einer alten Dynastie und einer der Revolution ent-sprungenen Macht. Von allen Seiten wurden dieser zwie-fachen Größe Huldigungen dargebracht. Auch die Schweiz blieb nicht zurück. Der Landammann (es war zum zweiten-mal von Wattenwyl) ordnete zu diesem Ende den ältestender schweizerischen Diplomaten, den dem Kaiser persönlichangenehmen d'Affry nach Paris ab. Am 15. April erhieltdieser außerordentliche Gesandte eine Audienz. Seine An-rede war einfach und würdig; der Dankbarkeit eines ganzenVolkes gegen den Gebieter über sein Schicksal wußte er dieSprache eines gewissen Nationalstolzes zu leiben: „Ja,Herr von d'Affry, entgegnete der Kaiser, die Schweizer sind, wie Sie es aussprechen, meine Adoptivkinder, ichhabe stets gesucht, sie davon zu überzeugen und es ihnenzu beweisen; noch letzthin habe ich den Titel eines Vermitt-lers der Schweiz meinen übrigen Titeln beigefügt; dieserletzte Ausdruck meines Willens und meiner Gefühle darfkeinen Zweifel mehr übrig lassen." In der fernern Unter-haltung berührte Napoleon den Zustand der einzelnen Kan-tone und die Persönlichkeiten der in denselben Einfluß haben-

ihm auf eine fast triviale Weise sagen, «qus nous vivions vis-s-vis äu 8aini-8iÜAs äu soiir s In jouriies.» 8. April 1810.