Band 
Fünfter Theil.
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Mischen Dienste geneigte Leute hervorzubringen. Im An-fange des Jahres 1807 fehlten den vier Regimentern 8000Mann. Der Fürst Alexander Berthier erklärte, der Kaiser,der nicht nach den Worten, sondern nach den Thatsachenfrage, würde die Anhänglichkeit der Schweizer nach derSchnelligkeit beurtheilen, mit der sie ihre Verpflichtungenerfüllten''). Aber weit unumwundener erklärte der Bot-schafter Vial die Capitulation, wenn die 16,000 Mann nichtbis zum nächsten 1. Mai geliefert seien, auf Befehl desKaisers für nichtig^). Dabei theilte er diese Erklärung,der von fremden Gesandten seit der Vermittlungsakte be-obachteten Form zuwider, alsogleich den Ständen mit. Dashieß den Meister spielen. Der Landammann Reinhard setztedem Fürsten Berthier, dem Botschafter und dem Kaiserselbst die Gründe der Verspätung auseinander und sporntedie Stände durch Erregung des Pflicht- und EhrgefühlsDiejenigen Stände, welche das Interesse der Schweiz imgegenwärtigen Augenblicke am besten zu würdigen verstan-den, begünstigten das Werbgeschäft, vor allem Zürich, Bern ,Aargau und Waadt. Anfangs Mai hatte die Schweiz ihreVerpflichtung zu drei Viertheilen erfüllt: 12,000 Mannfolgten dem Sterne Napoleons . Dieser sprach feine Zu-friedenheit darüber dem Landammann in einem von Finken-stein in Preußen datirten Schreiben vom 18. Mai aus:»Ich hoffe, schrieb er, daß die vier Regimenter in Kurzemvollständig sein, und die heutigen Schweizer , wie ihre Väter,mit Ruhm auf dem Felde der Ehre erscheinen werden. Ichschätze die Tapferkeit, Treue und Biederkeit der Schweizer

4) Berthier an den Landammann, Warschau , 6. Januar 1807.

5) Vial an den Landammann, 13. Januar 1807.

6) Schreiben und Kreisschreiben Reinhards vom 20. Januar 1807,und Kreisschreiben vom 1k. Februar.