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bei dem Fürsten die glänzendste Aufnahme. Dieser bewiesihm das lebhafteste Interesse für die Schweizerregimenter,erkannte die Nothwendigkeit verschiedener Verbesserungenan und machte ihm mündlich und schriftlich die freigebigstenVersprechungen^); allein es hieng nicht von ihm ab, siezu halten. Die Anwendung des Continentalsystems auf dieSchweiz nahm die ganze Aufmerksamkeit des Kaisers inAnspruch; nach dreimonatlicher Unterbrechung wendete ersie wieder auf die Militärkapitulation, nur um dann undwann die Beschwerden, Forderungen und Drohungen zuerneuern. Die Tagsatzung erneuerte ihrerseits ihre An-strengungen, um der Werbung einen bessern Fortgang zuverschaffen. Die Schwierigkeiten, die sie antraf, wurdennoch durch die große Anzahl der zu liefernden Mannschaftvergrößert. Betrug doch die Volkszahl der Schweiz damalskaum mehr als anderthalb Millionen Menschen. Der imAlter von 16 bis 40 Zähren befindliche Theil des männlichenGeschlechts, der etwa den sechsten Theil davon ausmachte,ergab nach Abrechnung der Gebrechlichen und zum Militär-dienst Untauglichen ungefähr die Summe von 225,000waffenfähigen Männern, die aber zugleich auch Familien-pflichten zu erfüllen und einen Beruf auszuüben hatten.Aus dieser Anzahl mußten sowohl die Contingente der Milizals die Reserven gezogen werden. 16,000 Mann an Frank-reich zu liefern, mit der Verbindlichkeit, die immer wiederunvollzählig gewordenen Regimenter wieder zu vervollstän-digen, wurde für eine zu unverhältnißmäßige Forderunggehalten. Daher beschloß die Tagsatzung nach vorangegan-genen unbestimmten Eröffnungen von Seite Frankreichs ,die Unterhandlungen betreffend die Abänderung der Capi-
23) Luternau's Bericht über seine Sendung im August 1810; Abschiedder Tagsatzung von 1811, §. 41.
Bd. XV.
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