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General aber trat seinerseits den Maßregeln des KleinenRathes mit einem anmaßenden Tone entgegen, wie folgendesSchreiben an denselben beweist, das die Geschichte als einDokument aufbewahrt:
>,3ch höre, meine Herren, daß Sie Willens sind, denGroßen Rath einzuberufen, sowie eine Proklamation zu er-lassen. Ich finde in dem gegenwärtigen Augenblicke, wo dieunter meinem Befehle stehende Division sich im Kanton be-findet, beides unschicklich und lade Sie, meine Herren,demzufolge ein, die Erlaffung der Proklamation und die ob-besagte Einberufung zu verschieben. Ich will Zhnen nichtverhehlen, meine Herren, daß ich genöthigt wäre, einensolchen Schritt als der guten Ordnung zuwider anzusehen,die ich entschlossen bin, während meines Aufenthaltes indiesem Kanton zu handhaben, und daß ich die Mitgliederdes Kleinen Rathes persönlich dafür verantwortlich machenwürde, im Falle sie die beiden vorerwähnten Maßregelnnicht unterbleiben ließen"^).
Der Landammann that Schritte, um das Besprechendieser Gebietseinnahme durch die öffentlichen Blätter, alsnachtheilig für die Nationalehre, zu verhindern. Unterdessenmehrte sich nicht nur täglich die Zahl der italienischen Trup-pen , sondern sie dehnten sich auch noch in das graubündneri-sche Misoxerthal aus. Wie die Regierung von Tessin , soverwahrte sich auch diejenige von Bünden.
„Der Zweck dieser Schleichwege, sagt ein Staatsmann,war leicht zu errathen. Ze nach Umständen hätte der Kaiserdie Maßregel desavouirt und auf den Vicekönig, dieser hin-wieder sie auf den Minister geschoben, wie solches dannauch wirklich nach der Rückkehr des Gesandten Grafen vonTalleyrand zuerst behandelt werden wollte" ").