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wertet. Daneben zeigten noch andere Wahrnehmungen zurGenüge, daß es sich um die Abtrennung wenigstens einesTheils, wo nicht des ganzen Kantons Tessin handle, und daßman es gerne sähe, wenn das Land selbst darum bittenwürde. Fontanelli arbeitete in diesem Sinne; allein dieganze Bevölkerung erklärte, wie früher die von Wallis "),lieber das Unerträglichste dulden zu wollen, als sich vonder Schweiz zu trennen "). Nur wenige Männer machtendavon eine Ausnahme; die einen verriethen ihr Land durchihr übertrieben höfliches Benehmen gegen die italienischenBehörden, die andern aber schienen unter tadelnden Re-densarten gegen die Lauigkeit der Regierung und der eidge-nössischen Beamten Berechnungen für die Zukunft zu ver-bergen, die sich ein ächter Schweizer niemals zu Sinnesteigen läßt.
Am 1. Januar 1811 gieng die Leitung der eidgenössischenGeschäfte aus den Händen des edlen von Wattenwyl in die-jenigen des Landamman^ Grimm von Solothurn über.Das neue Bundeshaupt sah ein, daß die Lage Tessins seineAufmerksamkeit vor allem in Anspruch nehmen müsse. Daherbat auch er, nach den gewohnten Huldigungen beim Antrittedes neuen Jahres, den Vermittler um die Befreiung Tes-sins Es war sein eifriger Wunsch, eine Antwort zu er-halten, um eine außerordentliche Tagsatzung zu vermeiden,die mehrere Kantone verlangten. Unter einem erdichtetenVorwande waren die Okkupationstruppen vermehrt worden;die Generale sprachen von der bevorstehenden Vereini-gung Tessins mit Italien und ließen, wie es Turreau inWallis gethan, die ächt schweizerisch gesinnten Bewohner