183
walt zu vertreiben. Man werfe mir nur den Handschuhhin, ich werde ihn schon aufzuheben wissen. Allerdings habeich jetzt Krieg mit Spanien ; sollte ich ihn aber auch gleich-zeitig mit Rußland , ja selbst auch mit Oestreich bekommen,es blieben mir noch immer fünfzig bis sechzigtausend Mannübrig, um sie nach der Schweiz zu senden. Zunge Leute,Hitzköpfe könnten sie leicht in das Verderben hineinziehen.Preußen habe ich zermalmt. Glaubt denn die Schweiz mehr Widerstandskräfte als dieses zu besitzen. Die Schweizer sollten zufrieden sein. Nicht sie haben meine Truppen fort-gejagt; ich zog sie freiwillig zurück, um ihnen ihre Unab-hängigkeit wieder zu schenken. Sogar gegen Tessin habeich meine Kräfte nicht gebraucht, sondern Beruhigung ge-geben und mich anheischig gemacht, über die Grenzen vonStaat zu Staat zu unterhandeln. Allein die Tagsatzungspricht von Kriegserklärung. Zch war geneigt, jetzt abernicht mehr, Reinhard als außerordentlichen Gesandten wegendes Tessins anzuhören. Za ich war geneigt, den KantonTessin zu räumen. Nun da man mir droht, hätte es denAnschein, als weiche ich der Gewalt. Zetzt sind Unterhand-lungen sehr schwierig, wo nicht unmöglich geworden. Willdie Schweiz Krieg, so soll sie ihn haben! Was suchen dieAufhetzer? Noch einmal würgen und brennen zu machen.Zuverlässig werde ich mir nicht vor ganz Europa Reden,wie die geflossenen, ins Angesicht werfen lassen. Würdeich es dulden, so würde Alles auf allen Seiten zugleich auf-schreien; denn ich drücke auf Alle, um England die Geißelfühlen zu machen. Bereits fühlt es dieselbe. Das Media-tionswerk ist noch nicht bewährt. Wären meine Waffenunglücklich gewesen und die Obstreicher vorgedrungen, dannhätten sich die wirklichen Gedanken geoffenbart." Hier lenkteer etwas freundlicher wieder ein: Dessen ungeachtet habe ersein System gegen die Schweiz nicht geändert; er liebe die