Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Schweizer und wolle das Land in der Verfassung belassen,in welcher es sich befinde. Ohne dieses Wohlwollen würdeer nicht in solcher Weise zu ihnen sprechen; er würde sienicht vor der drohenden Gefahr warnen, sondern seine Machtsofort anwenden; er würde vielleicht einmal um Mitternachtbeim Erwachen das Dekret zu ihrer Einverleibung unter-zeichnen ^). Männer, welche ihr Vaterland lieben, solltenso ungebundene, unkluge Reden unterdrücken. „Fordertman mich heraus, so kann ich für mich selbst nicht gutstehen."

Dieser Ausbruch eines verstellten Zornes war indeß nureine diplomatische List, um die willkürliche Besetzung desTessins zu verhüllen. Seine Absichten in Beziehung auf dieAbgrenzung dieses Kantons sprach der Kaiser weniger deut-lich, dennoch bestimmt genug dahin aus : Der Tessin schneidein das Mailändische ein, liege jenseits des Eotthardes; er-kenne keine Rücksicht aus einige tausend Menschen nehmen,um denselben die Interessen des ganzen Königreichs Italienaufzuopfern. Die jetzige Grenze sei unnatürlich; wollte mansie der Natur nach ziehen, so würde der Gotthard die Grenz-scheide bilden. Darauf wurde er wieder bitter, indem ervon der Militärkapitulation und besonders von den in eng-lischen Diensten gebliebenen Schweizern sprach, deren Zu-rückziehung er noch immer nicht habe erhalten können,ungeachtet er schon wiederholt sein Mißfallen darüber ge-äußert. Nun, nachdem er gütlich nichts habe erhaltenkönnen, befehle er es. Ueber die unvollständigen Werbun-gen sprach er sich ebenfalls in lebhaften Vorwürfen aus.

Die Abgeordneten versuchten ihn umzustimmen. Zwarwurde er wieder höflich, blieb jedoch unbeugsam. Der Wurfwar gethan. Mit schwerem Herzen entfernten sich die drei

57) vii deso jour, s wiouit, Zs sixusrsis I» reunioll.