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drängten Vaterlands nützlich zu sein nichts verabsäumt, aberauch mit dem traurigen Gefühle, dessen ungeachtet nichtsWesentliches ausgerichtet zu haben. Er war zu der Ueber-zeugung gelangt, daß eine kleine Nation keine Mittel besitzt,um sich auch für ihre unbestreitbarsten Forderungen Ge-rechtigkeit zu verschaffen, und daß die Ansprüche kleinerVölker beinahe ganz in der großen Politik verschwinden.Er hatte gesehen, wie der Koloß schnurgerade auf seinerBahn fortschritt und rücksichtslos jede Billigkeit, so oft sieseinen Interessen im Wege stand, von sich stieß, wenn erauch die Schweiz noch weit schonender, als irgend eineandere Nation behandelte
Die tiefern Ursachen der zögernden Politik Napoleons in Ansehung der Schweiz lagen jedoch keineswegs in demWiderstände der Tagsatzung, sondern in den unermeßlichenEreignissen, welche eben um jene Zeit vorbereitet wurden,worauf wohl auch die Abschiedsworte Bassano's an Reinharddeuteten: „Nur größere Ereignisse vermögen den Angele-genheiten der Schweiz eine wirklich günstige Wendung zugeben." Bedeutungsvoller noch war die Aeußerung Fouchä's:„Der Bogen ist bereits so gespannt, daß er wohl endlichzerspringen dürfte" ^).
Die weitaussehenden Pläne, womit der Kaiser der Fran-zosen umgieng, nahmen seine Gedanken dergestalt in An-spruch, daß er die Unterwerfung, welche die Tagsatzungihm endlich anzubieten sich entschloß, außer Acht ließ. Siewilligte in die Berichtigung der Grenzen des Tessins, wäh-rend er daran dachte, die Grenzen zu erweitern, welcheseine Macht von der einzigen Continentalmacht trennten, dieer noch fürchtete. Zu gleicher Zeit forderte sie die Räumung