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denden Riesenkampfes hatte der Staatsrath von Bern schonim März auf den Antrieb des alt Schultheißen Friedrichvon Mülinen sich mit demGedankeneiner schweizer i-schen Nationalbewasfnung beschäftigt, welche im In-nern alle fremden und einheimischen Umtriebe lahmen, denGemeingeist beleben und der Verfassung Kraft und Ansehensichern sollte. Frankreich würde durch die Aufstellung einersolchen die Neutralität behauptenden Kriegsmacht die schwie-rigste seiner Grenzen von Genf bis Basel bedeckt sehen.Die äußern Mächte müßten, was auch immer ihre end-lichen Absichten sein möchten, weit mehr Achtung für dasSchweizervolk haben und es bei einem allgemeinen Friedenweit günstiger behandeln, wenn es im kritischen Augenblickbewaffnet erscheine, als wenn es lediglich das Loos derBesiegten theilte. Um diese Ansichten ins Werk zu setzen,sollte auf die möglichste Beschleunigung einer außerordent-lichen Tagsatzung und auf eine Neutralitätserklärung ange-tragen werden. Die Schweiz würde dieselbe gegen Frank-reich beobachten und jeder bewaffneten Macht den Eintrittund den Durchmarsch verwehren, sowie sie auch ihre Trup-pen unter keinem Vorwande die Grenzen überschreiten lassenwürde, indem eine solche Zumuthung den Wirkungskreisder Regierungen überstiege und dem Gemeinsinn des Volkes,sowie der ursprünglichen Bestimmung des Wehrwesenswiderstrebte^). Noch einmal entstand in dem das Wohlder ganzen Schweiz umfassenden vaterländischen GeisteBerns eine große Zdee, aber auch diesmal fand seine um-fassendere Politik nur taube Ohren. Reinhard, dem vonMülinen jenes edle Vorhaben mittheilte^), begnügte sichdamit, dasselbe mit diplomatischer Höflichkeit zu beseitigen.