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Er glaubte damals noch an die Beständigkeit von NapoleonsKriegsgllick und fürchtete, die Gunst desselben zu verlieren
Nachdem so die bernische Regierung ihren Wunsch fürein kräftiges Auftreten der Schweiz vereitelt sah, war ihreMeinung, Ruhe und festes Zusammenhalten sei für die Eid-genossenschaft erstes Bedürfniß und höchste Pflicht, wennman von ihren Grenzen die Uebel abwenden wolle, welchedie andern Länder heimsuchten. Sie wünschte, es möchtensich unter den durch die Ereignisse aufgeregten Leidenschaften,die leicht die Ruhe und das Wohl der Schweiz gefährdenkonnten, alle Rechtschaffenen an die Regierung, als denalleinigen Stützpunkt, anschließen, der es allein zukomme,die Umstände und Ereignisse zu benutzen, um die allgemeineRuhe zu sichern und den Umtrieben kräftigen Widerstandentgegenzusetzen ^). Neben diesem echt eidgenössischen undstaatsmännischen Geiste werden wir aber bald auch eineneinseitig bernischen sein Haupt erheben sehen.
Die Ereignisse in Deutschland rechtfertigten alle Vor-sichtsmaßregeln. Preußen, das endlich ein der Nation ver-haßtes Joch abschüttelte, verband sich mit Rußland gegenFrankreich und erklärte diesem durch sein Manifest vom 6.März den Krieg. Nach Wiederbeginn der Feindseligkeitengieng der Kaiser Mitte Aprils wieder zur Armee ab. Nocheinmal schien ihm der wieder aufgehende Kriegsstern zuleuchten, so daß er die Verbündeten bis nach Schlesien zu-rückdrängte. Die Schlachten von Lützen und Bautzen , derenAusgang für seine Waffen günstig schien, führten den am 4.3uni in dem Dorfe Pleifchwitz geschlossenen Waffenstillstandherbei. Von allen Seiten machte man die größten An-
27) Abschied der anßerord. Tagsatzung, Nov. 1813; Beilagen litt. v.
28) Manual des StaatSrathS dem 2S. April und 11. Mai 1813, nndProklamation.
Bd. XV.
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