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nur eine Verzierung der Abhängigkeit und wurde von denFranzosen sogar wenig beachtet; so marschirten 1809 ihreTruppen durch das Gebiet von Basel und Schaffhausen "),und die Besetzung Tessins hatte erst seit der Schlacht beiLeipzig aufgehört'?). Die Schweizerregimenter hatten sichgegen Rußland und seine Verbündeten geschlagen, und nochganz neulich hatte der Landammann die von Frankreich ver-langten Werbungen empfohlen. Die vorgebliche Neutralitätvon gestern gab also keinen Anspruch, morgen eine wirklicheNeutralität zu fordern. Der begonnene Kampf war übri-gens ein europäischer, der Kampf unterdrückter Nationengegen ihren Unterdrücker. Alle diejenigen, die ihren Nackengebeugt hatten, erhoben ihn wieder. Hat die Schweiz , sofragten sowohl Schweizer als fremde Staatsmänner, dasRecht, dem Kreuzzuge der Unabhängigkeit ferne zu bleiben?Ist die Sache der Rächer der Völkerunterwerfung nicht auchihre Sache ? Das Wiener Cabinet gab von diesen An-sichten dem Geschäftsträger der Eidgenossenschaft Kennt-niß"). Vom Gesichtspunkte der allgemeinen Politik auswaren sie nicht ohne Grund, allein sie waren in der gegen-wärtigen Lage der Interessen, der Wünsche, des Miß-trauens, die durch die Krisis aufgeregt wurden, unanwend-
11) Oben S. 131 u. 118.
12) Die Räumung derselben wurde dem Landcimmann aus Auftrag deSBicekönigS amtlich angezeigt. Baren Tastoni an Reinhard, 8.Dec. 1813.
13) Siehe unter andern einen sehr merkwürdigen Brief geschrieben anHerrn von TIllier von seinem Freunde Freiherr Heinrich von Bülow ,damals noch Jüngling, seither einer der bekanntesten StaatsmännerDeutschlands und preußischer Minister der auswärtigen Angelegen-heiten; Bd. II, 352, 353, Anm. Herr von Tillier setzt die ver-schiedenen Gesichtspunkte mit seiner großen Kenntniß der Menschenund der politischen Angelegenheiten auseinander, S. 351 — 351.
11) Müller von Mühlegg an den Landammann Reinhard, 1. Dec. 1813.