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girte Fürsten, die ersten Staatsmänner aller europäischen Cabinete, und an 40,000 angesehene Fremde, die herbei-geströmt waren, um Ansprüche verschiedener Natur zumachen, Entschädigungsbegehren anzubringen oder ihrenLuxus zur Schau zu stellen und an den Lustbarkeiten Theilzu nehmen Eine lange Reihe von Festen gieng den Ver-handlungen voran: jeden Tag und aller Orten die doppelteTrunkenheit des Reichthums und des Vergnügens. „Mor-gen die ernsten Angelegenheiten", schienen die SchiedsrichterEuropas zu sagen.
Inmitten dieses Glanzes trafen am 25. September inihrer schweizerischen Einfachheit die Gesandten der Eidge-nossenschaft, Bürgermeister Rein hard von Zürich , Staats-rath Montenach von Freiburg und Bürgermeister Wie-lan d von Basel, ein. Die Tagsatzung hatte deßhalb diesedrei Männer gewählt, weil sie Kantonen angehörten, diebei Gebietsstreitigkeiten unbetheiligt waren. Das Mit einergewissen Mäßigung begabte, erfahrene und geschäftskundigeHaupt der Gesandtschaft war ein ächter Diplomate; vonseinen beiden Collegen war der erstere seiner mürrischenLaune und seiner retrograden Ansichten wegen unzugänglich,der zweite unterwürfig und willenlos. Auch die bei der Eid-genossenschaft beglaubigten Minister fehlten an dem allgemeinen Rendezvous der Diplomatie nicht. Einzelne Kantonal-und Lokalinteressen wurden durch besondere Abgeordnetevertreten. Aargau und Waadt beauftragten mit der Ver-theidigung ihrer Existenz den gewesenen helvetischen MinisterRengger und F. C. de la Harpe; die Kantone Tessin undSt. Gallen übertrugen ebenfalls beiden ihre Angelegenheiten,während der Abt Pankraz seinerseits persönlich und mitihm der Nuntius, Himmel und Erde zu bewegen gieng,