Band 
Fünfter Theil.
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UM sein souveränes Stift wieder aufzurichten und auf denbischöflichen Stuhl von Constanz zu steigen. Thurgau ver-traute seine Sache Rengger^). Als Bern die WahlenWaadts und Aargaus erfuhr, ordnete es den RathsherrnZeerleder ab, um seine Ansprüche auf seine ehemaligen Un-terthanen aufrecht zu erhalten ^). Uri und Zug vertrautenihm ihre Ansprüche auf Livinen und das Freienamt. Grau-bünden sandte drei Abgeordnete; Genf ebenfalls drei, in ver-schiedener Weise berühmte, Pictet von Rochemont, Eynardund Francis d'Zvernois. Sie betrieben die Vollziehungdes Pariser Friedens, der Genf das Gebiet von Versoipversprach. Zwei Abgeordnete von Pruntrut baten, daßdas Bisthum Basel einen eigenen Kanton ausmachen undnicht einem andern einverleibt werden möchte. Viel sandteebenfalls einen Abgeordneten. Von Veltlin kamen zwei Ver-treter der Vereinigung mit der Schweiz und zwei AnhängerOestreichs. Ebenso erschienen Berner , ehemalige Besitzervon Laudemien im Kanton Waadt , um Entschädigung fürdieselben zu verlangen. Endlich protestirte der Papst durchseinen Nuntius in Wien gegen einige Diöcesan-Veränderun-gen, die zwischen einzelnen katholischen Bezirken der Schweiz vorgeschlagen wurden und die, nach seiner Meinung, dieFreiheiten der Kirche verletzten. Diese Nebengesandten er-schwerten öfters die Schritte der eidgenössischen Gesandt-schaft §). Reinhard, der über den Angelegenheiten derSchweiz diejenigen Zürichs nicht vergaß, arbeitete mit allseiner Beharrlichkeit dahin, seinem Kanton das in das zür-

3) Renggers Leben, I, 153; V. L. äs Is Hsrpo, Obssrvationssur lo kreeis dislor. 161 — 174.

4) Manual des Geh. Rathes, 6., 15. und 16. Sept. 1814.

5) HauS von Reinhard, 289, 290; äs koveres, Uem. IV, 338—342.