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bei allen zukünftigen Kriegen verlangen. — Zu Aufrecht-haltung der Neutralität durch eine einfache, starke undununterbrochene Vertdeidigungslinie forderte die Schweiz dasVeltlin und feine natürlichen Grenzen im Norden zurück;ferner begehrte sie eine direkte Verbindung mit Genf undden Besitz von Constanz ?).
Die eidgenössischen Gesandten begannen die Reihe ihreramtlichen Besuche den t. Oktober mit dem Fürsten vonMetternich. Keiner der Diplomaten sprach mit mehr Be-stimmtheit mit ihnen als Capvdistrias. Er gab ihnen zuverstehen, daß die Grenzfragen nicht besonders, sondernin Verbindung mit Bedingungen politischer Organisationwürden behandelt werden. Schon damals konnten sie be-dauern, daß die Schweiz durch ihre Zerwürfnisse sich derGefahr einer Intervention aussetze, die man aus Rücksichtfür sie höchstens verhüllen könnte. Ihre kräftigsten Stützenfanden sie an Capvdistrias und an Stratford Canning , denLord Castlereagh von Zürich berufen hatte, um sich von ihmAufschlüsse über die Schweiz geben zu lassen. Erst am 23.Oktober erhielten sie eine Audienz beim Kaiser Alexander, diewichtigste von allen. Dieser Monarch empsteng sie in seinemSchlafcabinete. Durch Las frühere Wohlwollen schien jetztein gewisser Ernst, wo nicht gar einige Unzufriedenheit mitder Schweiz , durchzuleuchten. „Za, so drückte er sich aus,„er sei ein Freund der Schweiz und werde es bleiben. Zu„ihrem Besten habe er sich in ihren innern und äußern„Verhältnissen verwendet, und werde dieses noch fernerhin„thun. Aber dabei habe er die gesummte Nation und nicht„bloß einen Theil derselben im Auge. Mit Bedauern erfahre„er, daß noch immer Unruhen und Bewegungen im Innern