Band 
Fünfter Theil.
Seite
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„der Schweiz fortherrschten und die Spannungen kein Ende„nehmen wollten; denn er und alle Mächte würden es gerne„sehen, daß die Schweizer, im Mittelpunkte von Europa ,„eine Nation blieben, Anerkennung ihrer Unabhängigkeit„und ihres friedlichen Zustandes würden ihnen ohne Anstand„zu Theil werden; aber sie müßten sich auch ihrerseits dieser„Begünstigungen würdig zeigen. Zn dieser Voraussetzung„werde er nicht nur dazu, sondern auch zur Erstattung„ihrer alten Grenzen gern einwirken, und bestätige mit„Vergnügen seine oft gegebenen Zusicherungen von Wohl-wollen und Freundschaft."

Eine Commission für die schweizerischen An-gelegenheiten war seit dem October in der Person desMinisters von Stein für Rußland, Wilhelm von Humboldt für Preußen, Lord Stewarts, einem Bruder von LordCastlereagh , für England, und Weffenberzs für Oestreichbestellt, zu der sich später noch der Herzog von Dalberg fürFrankreich gesellte. Capodistrias lehnte seine Ernennungals Mitglied der Commission ab, um der Schweiz als Re-ferent nützlicher zu sein; schon hielt er seine, wesentlichauf Erhaltung des ststus guo gegründeten , Anträge bereit.Reinhard unterstützte dieses System in einer Denkschrift").

Inzwischen kamen die Geschäfte nicht weiter. Langeschienen die Feste die Hauptsache und die schweizerischenGesandten sahen sich selbst in den Wirbel mit fortgerissen.„1.6 eongres äo Vienns clanso, mais ne marokö pas, sagteeines Tages der Prinz de Ligne. Gleich am Anfang ihrerArbeiten wurde diese Versammlung durch die vorläufigeFrage aufgehalten, ob sämmtliche Staaten, welche an demKrieg Theil genommen und den Pariser Frieden unterzeich-

8) Das Wesentliche davon findet man in Hans von Reinhard .294, 295.