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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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vornehmlich für Schweizerkonsum, ins Auge; bei einer 1877/78ausgeführten Vergrösserung wurden 100 Stühle für 150—200 cmbreite Bett-, Tisch- und Faqonnes-Tücher angeschafft. HerrBalth. Freuler nahm schon 1866 und Herr Leuzinger 1870 denAustritt, worauf sie durch die seither verstorbenen Herren Trümpy-Zölper und Simmen-Oertli von Glarus ersetzt wurden. 1887 über-nahm Herr Blumer das Geschäft für seine alleinige Rechnung,erwarb 1897 auch Wasserrecht und Liegenschaften der ehemaligenFirma „Weberei Engi“ und errichtete einen Neubau, in welchem■60 Domestiques-Stühle und 90 Webstühle für Betttücher in derBreite von 150—300 cm Platz fanden. Da 1898 die Söhne desBesitzers, die Herren Jean-Fritz und Alfred Blumer-Schuler ein-traten, änderte sich die Firma in „L. Blumer & Cie., WebereiSernfthalin Engi“. Indem gegenwärtig feine und grobe Hemden-und Betttücher, Drills, Brillantes, Piques, Basins, Damaste, Tisch-und Handtücher, Bad- oder Frottiertücher, Futter- und Hosenstoffefabriziert werden, bildet dieses Geschäft eine hochgeschätzte Ver-dienstquelle für die dortige Gegend und kann, was Qualität undVielseitigkeit der Produkte anbelangt, als eines der ersten seinerArt in der Schweiz bezeichnet werden.*) Einen bedeutenden Teilihrer Artikel lässt die Fabrik vor dem Verkaufe bleichen und aufsFeinste ausrüsten. — Ueber das dritte Fabrik-EtabMssement desKleinthals haben wir schon S. 252 berichtet.

Indem wir hiemit das Kapitel „Spinnerei und Weberei“schliessen, lassen wir die amtliche Statistik aus den 1860er Jahren,in Verbindung mit der Darstellung der Druckerei, an andererStelle nachfolgen.

’) Ausser der Firma Legier & Cie. in Diesbach (S. 258) haben in denletzten Jahren noch einige andere Webereien, so namentlich die HerrenFritz & Caspar Jenny in Ziegelbrücke (S. 244/51, einen Teil ihrer Produktionauf obige und verwandte Artikel verlegt.