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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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Konstantinopel, Aleppo, Bagdad und Kairo an und gründeteunter der Firma „Weber & Cie.“ ein eigenes Haus in Beyrut,dessen Leitung zuerst an Herrn Felix Weber - Hüssy (Sohn desHerrn Caspar Weber) und später an dessen Schwager, HerrnCaspar Sigrist-Weber , übertragen wurde. Neben den Yasmas tratdie Türkischrotfabrikation allmälig zurück und ebenso wurde der inden 1850er Jahren begonnene Battikdruck später wieder aufgegeben.

Die zweite Druckerei in Netstal wurde von Fabrikant FelixKubli (1775—1857) gegründet. Derselbe hatte sich längere Zeitmit Korn- und Holzhandel, später auch mit Yiehhandel nach Italienund mit Geldwechsel beschäftigt und errichtete erst 1830/31 aufder Liegenschaft „zu Löntschen“ eine Zeugdruckerei, wobei erals Kolorist und Druckermeister einen Karl Wunderli (aus demKanton Zürich?) in Dienst nahm. Während sein ältester SohnMelchior (1804—1883) bei dem Fruchthandel blieb und später anden Bodensee übersiedelte, traten seine vier andern Söhne successive•ins Druckgeschäft; es sind dies die Herren GemeindspräsidentMartin Kubli (1813—1885), Hauptmann Felix Kubli-Siegel(1815—1900), Kirchenvogt Heinrich Kubli-Dürst (1819—1893)und Kommandant Rudolf Kubli (geb. 1829); der Letztgenannte-trat später wieder aus und ist seither in verschiedenen DruckereienItaliens als Kolorist oder technischer Leiter thätig gewesen.

Die ersten Produkte derFabrik „Felix Kubli“ waren falsch-färbige und halbsolide „Palmen“ und „Orientalen“, die nach Italienverkauft wurden; diesen folgten verschiedene andere Artikel derMouchoirs-Branche für europäische und überseeische Länder. AufBetreiben von Herrn Martin Kubli errichtete die Firma 1846eine zweite ziemlich grosse Druckerei im „Langgütli“ an derLinth, die dann nach wenigen Jahren in seinen alleinigen Besitzüberging, während er seinen Austritt aus dem Stammgeschäftnahm. 1 ) Aus seiner Wirksamkeit verdient hervorgehoben zu

*) Nach seinem Tode wurde diese Fabrik von den Herren Heinrich,Felix und Ulrich Kubli (Söhne des obgenannten Kirchenvogt Heinrich)unter der neuen Firma „Gebrüder Kubli“ übernommen, während dasStammgeschäft 1893 in den alleinigen Besitz von Herrn Kubli-Siegel über-ging und jetzt unter der Firma „Felix Kubli’s Söhne“ von den Herren"Georg Kubli-Dinner und Alfons Kubli-Schindler betrieben wird.