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noch zwei andere kleine, im Hauptort gelegene Fabriken denDruckereibetrieb ein. Es betraf dies in erster Linie die FirmaGabriel Triimpy (S. 301), deren nachmalige Inhaber, Söhne undEnkel des Stifters, 1850 in den Räumlichkeiten der Druckerei eine•Seidenzwirnerei einrichteten; dieses neue Geschäft kam abernie recht zum Gedeihen, obwohl es bis in die 1880er Jahre hineinexistierte. Jene andere Firma war diejenige von Friedrich Staub& Cie. (S. 190). Als die frühem Inhaber ohne männliche Nach-kommen gestorben waren, hielt anfänglich Herr Daniel Eimer-Wild (1825—1888, Schwiegersohn von Major Joh. Heinrich Staub),der in Aarau eine chemisch-technische Ausbildung genossen hatte,•den Betrieb aufrecht; auch trat zu ihm als Associe sein Schwager,Herr Ratsherr Joh. Heinrich Wild-von der Krone, geb. 1828, vonMitlödi (welcher, beiläufig bemerkt, 1847/49 bei seinen Verwandten,Firma Dürst-Wild & Cie., Strohhutgeschäft in Paris, eine Stellebekleidet und die grosse Revolutionsbewegung als Augenzeugemiterlebt hatte). Da indessen die Wasserrechts- und Platzverhält-nisse für die Entwicklung dieser Fabrik nicht günstig lagen, ent-schlossen sich 1857 die Beiden, sie ihrem Nachbar, Herrn HeinrichBrunner, zu verkaufen. Während Herr Wild sich nun vorerstnach Norwegen begab und dann einige Jahre in Basel eine•Seidenfärberei betrieb, trat Herr Eimer in die Spinn- und Weberei-Firma Honegger, Fischer & Cie. in Wald (Kt. Zürich) und beteiligte«ich daneben noch von 1866—1872 mit den Herren GebrüderHonegger bei der Spinnerei Hard bei Winterthur. 1886 ersetzteihn in Wald sein jüngster Sohn 1 ), Herr Friedrich Elmer-Honegger
litäten bald einen wohlbegründeten Ruf, so namentlich in den türkischrotenAetzgenres und in den schönen „Wiener Lapis“. Indessen war die Zeitfür diese altern Artikel doch nahezu vorbei, so dass der Betrieb 1877/78wieder eingestellt wurde. Die 1889 in den betreffenden Lokalitäten vonHerrn H. Luchsinger-Heer von Glarus eingerichtete Gerberei fiel schonnach wenigen Jahren durch einen Brand der Zerstörung anheim.
*) Die beiden andern Söhne, die Herren Heinrich Eimer-Schubert undDaniel Elmer-Dürst, erwarben 1875 in Lyon eine ziemlich grosse, aber gänz-lich verwahrloste Baumwoll-Bleicherei, Färberei und -Appretur; währenddieselbe beim Antritt nur noch etwa 20 Arbeiter beschäftigt hatte, zählt siegegenwärtig ungefähr 200 und konsumiert jährlich 400 Wagons Steinkohlen,welche Angaben bei diesem Geschäftszweig auf eine recht bedeutende Pro-duktion schiiessen lassen.