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Sujets Verwendung, z. B. Pavillons und andere kleine Bauwerke,.Dampfschilfe mit dem Namen des Sultans Medschidsch, ferner Koran-sprüche u. s. w. Hatten sich die Produkte einer Fabrik einen guten.Ruf erworben, so verlangten die Kunden, dass jedes Tüchel denarabischen Firmastempel trage, worauf man diese Waren dannGamdali d. h. gestempelte nannte. Als Illuminationsfarbentreffen wir gewöhnlich: rot, rosa, grün, blau und gelb, manchmalstellenweise übereinander fallend und so Zwischentöne erzeugend;,während der 1840er Jahre druckte man auch, als kleiner Spezial-artikel, Goldbroncefarben auf dunkle Gründe. Die gangbarstenz. T. heiklen Bodenfarben finden sich schon S.412 angegeben. Eshandelte sich durchgehends um Tafel- und Dampffarben, mitAusnahme der blauen und schwarzen Böden. Dieselben erstellte-man durch Vordrucken und Bödmen von verdickter Eisenbeize undAusfärben 1 ) in Ferrocyansäure bezw. Blauholz, worauf erstdie Illuminationsfarben in mühsamer und wenig exakter Weise-eingepasst werden konnten. In den 1840er Jahren gelangte mandann dazu, das Ferrocyan-Dampfblau, das man vorerst nur fürRentrures benutzt hatte, nun auch zur Erstellung gleichmässigersatter und feuriger Böden anzuwenden. Viel später erfolgte da-gegen eine solche Aenderung bei den Schwarzboden, da demgewöhnlichen Tafel- oder Dampfschwarz, als Bodenfarbe ange-wandt, ein unschöner bräunlicher Stich anhaftete und beide Farbenam Licht rasch verschiessen. Erst um die Mitte der 1860er Jahre,,als das „Anilinschwarz“ entdeckt und als direkte vorzügliche Boden-farbe, die man zuletzt einpassen konnte, erkannt war, verschwandjene umständliche Schwarzfärberei der Yasmas. Inzwischen hattesich der orientalische Geschmack in den Dessins im Allgemeinenals höchst stabil erwiesen; jahrzehntelang arbeiteten die gleichenoder sehr ähnliche Vorlagen, nur wurden, als die Verkaufspreise-sich fortwährend verschlechterten, die Zeichnungen einfacher und
’) In diesem Sinne müssen wir es auffassen, wenn ein Referent überdie „Entstehung und Entwicklung der chemischen Industrieen in der Schweiz“(auf S. 10 der bezüglichen, im Auftrag der „Schweiz. Gesellschaft für ehern..Industrie“ verfassten und 1901 erschienen Broschüre) von „Türkenkappen-färberei“ spricht, ein Ausdruck, welcher nach der spätem Fabrikationsweisenicht mehr verständlich wäre.