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wird bei den Flörli oder Yasmas-Mousseline jedes einzelne Tuchgewöhnlich in ein weisses Seidenpapier geschlagen und kommendann je 60—100 Stück in eine Karton-Schachtel; bei den Yasmas-Midoubles oder -Jaconas begnügt man sich in der Regel damit,.60—96 Stück (5—8 Dutzend) in farbiges Papier zu verpacken.
Schon in den 1820er Jahren, also schon vor Erfindung dereuropäischen Yasmas, hatten glarnerische Mouchoirs ihren Wegüber Italien nach der europäischen und asiatischen Türkei ge-funden; wenn nun auch später die grosse Masse des Exportesdahin in Yasmas und verwandten Genres bestand, so blieben,doch auch die Mouchoirs sowie Türkischrote aller Art stetsfortin Konsum und es ist derselbe bis gegen das Ende der 1870erJahre als ein beträchtlicher zu bezeichnen. Die Mouchoirs wurdenals eigentliche Schnupf- oder Sacktücher, sowie als Hand-, Hals-oder Kopftücher, oft auch als kleine Schürzen von Bedienstetenin Yerkaufsläden, zum Tragen von Früchten u. dergl. verwendetund zwar vorherrschend in billigen Qualitäten von 16/16 bis 15/12'Faden in Nr. 38 oder 40 Zettel und Nr. 44—50 Schuss, von 75 cmBreite abwärts bis 37 cm. Als wichtigste bezügliche Artikel'nennen wir:
1. Einfach- und Doppel-Indigoblaue mit Weiss oder Kreuz-beergelb, mehr oder weniger fast überall gangbar.
2. Einfache Krapprote, oft mit Eindrucknankin, welches-das Rot stellenweise in Braun verwandelte; dann auch Uso Rouen,mit Strohgelb, Uso Merinos, in geometrischen Ornamenten (Car-reaux, Rosetten). Absatzgebiet: Europäische Türkei, besonders-Rumänien und Griechenland.
3. Uso Tela oder Braun- und Schwarzboden mit Aetzweiss,in Kleinasien und den Inseln gangbar.
4. Kaliblau mit Weiss und Französischblau mit Weiss,..in einfachen Strich-, Tupfen- und Blumendessins, in Bulgarien^.Mazedonien und Kleinasien gangbar.
5. Kaliblau mit Mineralgelb und Mineralorange, Blumen-und Arabeskendessins, für Mazedonien und Persien verlangt, fürletzteres Land häufig auch als lange Ware gedruckt.