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gleitet die rechte Hand mit dem Tjanting sehr nahe über dasselbedahin. Bei einem von einem hiesigen Battick - Fabrikanten im■ersten Stadium der Behandlung erworbenen und demTit. historischenVerein vorgewiesenen Sarong hatte das Wachs der Umrisse derFiguren eine graubraune und dasjenige der massigen Partieen eineschmutziggelbe Farbe; zu erstem wird nämlich teilweise schongebrauchtes, geschwärztes Wachs genommen und zwar nicht nuraus Sparsamkeit, sondern auch um die Augen der Battickerin zuschonen. Um zwei oder mehr parallele Wachslinien auf einmalzu ziehen oder um punktierte Partieen schneller zu erstellen, hatman auch Tjantings mit zwei und mehr Ausflussröhrchen; ebensoist der Kaliber der letztem, je nach der Feinheit der zu erzeugendenLinien, verschieden, so dass, wie der Maler ein Sortiment Pinsel,die geschickte Battickerin eine ganze Anzahl jener „Wachsfüll-federn“ zur Verfügung haben muss. Massige, zuvor kontourierte,Flächen werden manchmal durch Aufstreichen eines Wachs-breies bedeckt. Nachdem die Arbeit auf einer Seite beendigtist, geht man dazu über, sie auf der Rückseite genau zu wieder-holen, wobei man den Stoff etwas gegen das Licht hält und sodie Umrisse der rechtseitigen Zeichnung erkennt. So erhält man•dann ein wirkliches Battick-Tuch, ein auf beiden Seiten durch-aus gleich vollkommenes Produkt, welches, wenn die eine Seite imGebrauch schmutzig geworden ist, einfach gekehrt werden kann.In gewissen Gegenden begnügt man sich jedoch, besonders seit derMitte des XIX. Jahrhunderts, mit einseitiger Ausführung und be-nutzt dann zum Aufträgen des flüssigen Wachses kleine, aus Kupfer-lamellen verfertigte Stempel (Tjap ); dieses viel billiger arbeitende,jedoch in verschiedener Beziehung tiefer stehende „Tjap-Gewerbe“wird vorwiegend von Männern ausgeübt und soll durch Chineseneingeführt oder wenigstens durch chinesische in Java ansässigeHandelsleute grossgezogen worden sein. Das jeweilen in derGrösse eines bestimmten Kleidungsstückes mit Wachsbemalte Tuch geht nun für blau in eine fast kalte Gährungs-Indigo-Küpe und für braun in die laue Soga-Küpe. DerFarbstoff zu letzterer wird aus der Rinde des Soga-Baumes(Peltophorum ferrugineum Benth.) gewonnen und hat die Eigen-schaft, Baumwolle ohne weiteres Fixationsmittel und auch ohne