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und Schuss auf 1 j i französischem Zoll im Quadrat in mittlernGarnnummern amerikanisch; bei besonders teuren Erzeugnissenkann die Fadenzahl in Zettel und Schuss bis auf je 30, in feinenMako-Nummern erstellt, steigen. Einheimische künstlerisch ge-arbeitete Sarongs werden zu Preisen von h. fl. 20—30 per Stückverkauft; sind sie noch mit achtem Blattgold verziert, kann ihrWert bis auf h. fl. 50 steigen. Das Blattgold wird mit einemdauerhaften Klebstoff auf dem Gewebe befestigt und namentlichan denjenigen Stellen angewandt, welche nackte Körperteile anMenschen und eventuell Tieren zur Darstellung bringen. Da dasKli ma. Hinterindiens nicht nur sehr heiss, sondern auch überausfeucht ist, fühlt man sich in enganschliessenden Kleidern unbe-haglich; aus diesem Grunde haben dort auch viele europäischeDamen das Tragen von Sarongs als Jupons angenommen; ja so-gar die Männer sollen sie am häuslichen Herde der Bequemlich-keit wegen anstatt der Hosen hie und da anziehen. 1 ) Da derSarong um die Lenden geschlagen wird, bleibt der Oberkörpervollständig nackt, wenn jener, wie es früher bei der einheimischenBevölkerung durchgängig der Fall war, das einzige Kleidungsstückbildet; bei manchen häuslichen Arbeiten und bei dem häufig vor-genommenen Baden im Freien, ziehen ihn die Frauen auch wohlbis unter die Arme hinauf. In einigen von Europäern berührtenLandstrichen ist es jedoch bei dem weiblichen Geschlechte all-mäligSitte geworden, ein besonderesBusentuchoder „Kemben“ 2 )zu tragen; dasselbe ist ebenso lang, aber nur halb so breit alsein Kain-pandjang und wird einfach unter den Armen um denOberkörper geschlungen. Auch bei diesem Tuch ist eine Art Kapalasichtbar, indem dessen Mitte meistens von einem sehr länglichen
b Nach S. 72 der mehrerwähnten „Batikkunst“ sind die Hosen wahr-scheinlich in Persien erfunden und von da westwärts über Europa verbreitetworden. In Niederländisch-Indien sollen erst in neuerer Zeit Männer derwohlhabendem Klassen angefangen haben, bei besondern Anlässen Hosenanzuziehen und dazu dann einen „Kain“ von leichterm Stoff um die Lenden.zu legen.
2 ) Dieser Ausdruck ist den hiesigen Fabrikanten nicht geläufig; esscheint daher, dass sich die Nachahmung der einheimischen Busentücher fürdie europäische Fabrikation nicht lohnt.
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