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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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Rhombus eingenommen wird; letzterer ist weiss oder uni gefärbt,also ohne Zeichnung gehalten und qualifiziert sich seinem Ursprungnach als ein Mittelfeld zwischen 4 Pyramidenspitzen, während dasUebrige des Zickzackmotivs der Sarongs verschwunden ist. Vielverbreiteter als das fast ausschliesslich auf Central-Java beschränkteBusentuch ist bei der weiblichen einheimischen Bevölkerung desindischen Archipels schon längst der „Slendang“ geworden, einschmaler Chäle, welcher beim Ausgehen um Hals und Schulterngeschlungen, aber auch zum Tragen der kleinen Kinder an derBrust oder auf dem Rücken benutzt wird. Die Slendangs sindgewöhnlich 90—120 Inches lang und nur 21—28 Inches breit, anden Enden meistens mit baumwollenen oder seidenen gezwirnten*Fransen versehen. Sie sind entweder ganz in einem fortlaufendenMuster „gebattickt“ oder weisen an beiden Enden eine in derZeichnung abweichende Schlusspartie, eine Art Kapala, auf. Ausserden gebattickten erzeugt das Inland auch buntgewobene baum-wollene und seidene Slendangs und in einigen Gegenden Javas (speziell in Surabaja) soll auch die Musterung baumwollener undseidener Tücher nach der alten Bandana-Manier (S. 35 T. II) nochüblich sein, oft kombiniert mit dem Aufträgen von „Reservagen“aus Stärkekleister und Kreide oder Thon mittelst Aufpinseln durchSchablonen; in Bezug auf letztere Verfahren dürfte es fraglichsein, ob sie von jeher bei den Malaien einheimisch waren oderob sie erst von den Chinesen eingeführt worden sind. Der Importaus Europa verteilt sich auf bedruckte baumwollene, wollene-und seidene Slendangs, teils in abgepassten Mustern erstellt, teilseinfach aus Stückware geschnitten. Während bei den Sarongsmöglichst ächte Farben verlangt werden, ist man bei den Slendangsnicht so streng und es spielt, der Verwendung entsprechend, auchdie Lebhaftigkeit eine bedeutende Rolle.

Bei der männlichen Bevölkerung ist seit längerer Zeit nebendem unentbehrlichen Schurz auch noch das gebattickte Kopf-tuch 1 ), teils zum Schmuck, teils zum Schutze vor den Sonnen-

*) Für dasselbe figurieren verschiedene einheimische Namen, nament-lich „ Iket“ (Band, Kopfband), „Kain Kapala“ (Kopftuch) und „ Katju“ (Hand-tuch, Wischtuch); letzterer Ausdruck erinnert an das englische „Handkerchief "'