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Katoenmaatschappij (früher Previnaire & Co.) in Haarlem , dieKralingsche Katoenmaatschappij (früher G. van Sülevolclt & Söhne)in Rotterdam und P. Fentener van Vlissingen & Co. in Hellmond.
Anscheinend unabhängig von der holländischen „Battick-druckerei“ entstand nun eine solche frühzeitig in der Schweiz und speziell im Kanton Glarus , indem, wie schon S. 341 bemerkt,das Haus P. Blumer & Jenny in Schwanden 1842 damit begann,türkischrote Schärpen, mit welcher Bezeichnung die Battick-Artikelund speziell die Sarongs vom Volksmund belegt wurden, zudrucken. Schon ein Jahr darauf gelang die noch wichtigere d.h.für eine längere Zeit vorherrschend gebliebene Fabrikationsart,bestehend im Druck von Reserveweiss, Dunkelblau-Färben in derIndigoküpe, nach entsprechender Reinigung gefolgt vom Ein-passen von Katechufarbe (verdickte und mit Kupfersalzen ver-setzte Lösung von Katechu, S. 210, an Stelle des von den Ein-heimischen angewandten Sogabraun), Entwickeln dieser Farbe durchLagern der Ware an einem warmen Ort, und Waschen derselben,woran sich gewöhnlich noch das Grundieren in einer fahlgelbenFarbbrühe anschloss. Nach wenigen Jahren erstellte man auchSarongs und Slendangs in den gewöhnlichen Krappfarben nachder Aufdruck- und nach der Aetzmanier, mit gelblichem Grundeoder nach dem Färben mit 2—3 bunten Tafelfarben illuminiert,auch Blauholzschwarze mit grauem Grunde u. s. w. Die ersten,vor der Indigo- oder Garancinefärberei zu druckenden Reserve-,bezw. Beizenfarben mussten, um den Originalien einigermassenzu entsprechen, beidseitig appliziert werden, was in der Regelzudem eine doppelte Stecherei notwendig machte, da einfacheStecherei für zweiseitigen Druck nur bei Mustern mit kongruentenLinien, wo Bild und Spiegelbild sich decken, möglich ist. Daslangsame Vorrücken in der Stecherei und im Druck, die auch sonstnoch ziemlich heikle, teure Fabrikation und die grosse Entfernungvom Absatzgebiete hatten indessen zur Folge, dass die Entwick-lung der glarnerischen Battick-Druckerei und das Anwachsen derProduktion verhältnismässig langsam vor sich ging, obwohl sichin der Folge mehrere Fabriken des Artikels bemächtigten. Eswaren dies folgende glarnerische Firmen: Barth. Jenny & Cie.in Ennenda , von der Mitte der 1840er Jahre an, jedoch nur bis