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preisen, welche diejenigen der Schweiz und Englands häufig um25—80 °/ 0 überstiegen. Infolgedessen war, von Spezialitäten ab-gesehen, ein Konkurrieren auf dem äussern Markte häufig un-möglich. Schon 1834 zeigte sich ein Teil der Mülhauser Druckerdem Ersatz des Prohibitivsystems durch Schutzzölle nicht abge-neigt; es wurde von diesen Jahren an jedoch einzig die Einfuhrvon Baumwollgarnen in feinen Nummern gegen Entrichtung eineshohen Zolles gestattet, da das absolute Verbot die Industrie schwergeschädigt hatte. Einen energischen, wenn auch vorläufig nichterfolgreichen Anlauf nahm im Jahr 1851 der Grossindustrielle JeanDollfus in einer ausführlichen Eingabe an die Societe Industriellede Mulhouse *), um den allgemeinen Uebergang zu einem gemässigtenSchutzzollsystem oder zur „Admission temporaire“ (zollfreie Ein-fuhr der zur Wiederausfuhr bestimmten Rohtücher) anzubahnen.Er wies darauf hin, dass Grossbritannien den Konsum an Roh-baumwolle von 269 Millionen Pfund englisch im Jahr 1830 auf600 Millionen Pfund englisch im Jahr 1850 gesteigert habe 2 ), dasssein jährlicher Export an Baumwollfabrikaten 650 Millionen Franken,davon 250 Millionen an gedruckten, betrage; Frankreich aber seivon 1840—1850 stabil bei einem jährlichen Konsum von 300,000Ballen (oder höchstens 120 Millionen Pfund englisch ) geblieben undder Export an Fabrikaten ausserhalb der französischen Kolonieenerreiche nur 50 Millionen Franken (davon anscheinend 3 / 5 an ge-druckten); epochemachende, von Franzosen erfundene Verfahren(Türkischrot-Aetzdruckerei, Lapisartikel, Garancinefärberei u. s. w.)seien in Frankreich in steter Abnahme begriffen, während sie inden Exportindustrieen Englands und der Schweiz noch fortgesetztin starkem Masse zur Anwendung kämen. Aehnlich tönt es ineinem Bericht über die Londoner Weltausstellung von 1855. Es ge-
') Siehe Bull. Soc. Jnd. de Mulhouse, Heft 35, Jahrgang 1834 und fernerDollfus-Ausset’s „Materiaux etc.“, Bd. II, S. 371, bezw. Bd. I, S. 349—362 undBd. I, S. 256, wo es beispielsweise an letzterer Stelle heisst: „Notre commerced’exportation est borne aujourd’hui ä la haute nouveaute destinee ä laconsommation si restreinte de la classe aisee; ainsi se verifie de plus enplus l’adage des fabricants anglais: The Frenchmen work for the few, but wefor the mülions“.
2 ) Wie aus Anmerk. 1 S. 442 hervorgeht, ist seither eine nochmalige an-nähernde Verdopplung des englischen Konsums an Rohbaumwolle eingetreten.