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Altersgenossen und anderen Leuten. Jedenfalls kann ich mit voller Ueber-zeugung sagen, dass da, wo die Kräfte des Arbeiters nicht übermässig langeangespannt werden, wo Sorge für die Gesundheit und Sicherheit des Arbeitersin Bezug auf die Beschaffenheit der Bäume sowohl als der Art des Betriebes< getragen wird, und wo endlich die Arbeit eine lohnende ist, Gesundheit und
Kraft der Arbeiter durch die Baumwollindustrie nicht mehr beeinträchtigtwerden, als dies bei den meisten andern Industriezweigen oder Berufsartender Fall ist.“
Kaum war der oben erwähnte zweite Fabrikinspektions-Bericht erschienen, so trat eine andere social-industrielle Fragein ein akutes Stadium und erzeugte eine in unserm Lande wohlnoch nie dagewesene Gährung; es war dies der sog. Doppeldruck.Wie schon S. 429 erwähnt, hatte die Firma Joh. Heer in Glarus .1858 den Druck feiner Mousseline- oder „Flörli“-Tücher be-gonnen und durch die Erstellung dieser leichten buntblumigenSchleier der Yasmasfabrikation einen neuen lebenskräftigen Zweig,zugeführt, ihr Absatzfeld nicht unbeträchtlich erweitert. Dabeihatte es sich von Anbeginn an gezeigt, dass sich die sehr dünnen«, Tücher, einfach auf den Drucktisch gelegt, sehr leicht verzogen
und daher die Illuminierfarben nicht mehr richtig eingepasst werdenkonnten; auch wurde das „Tafeltuch“ nach kurzem Gebrauchedurchnässt und unbrauchbar, weil eben der durchsichtige Stoff nureinen Bruchteil der durch die Druckform aufgetragenen Farbe insich aufnehmen konnte und das Uebrige einfach verloren ging.,Hach verschiedenen Versuchen gelang es, diesen Uebelständenabzuhelfen und gleichzeitig eine sehr bedeutende Ersparnis anFarbe und Drucklohn zu erzielen, indem man vor dem Druckzw ei Lagen „Flörli“ in feuchtem Zustande heiss durch eineKalanderdurchgehen liess und sie so zu einer einzigen festem Tuchlagevereinigte. Man hatte also das neue Produkt verbessert oderdessen Erstellung überhaupt möglich gemacht und gleichzeitig dieArbeitsweise billiger gestaltet. Als nun 1863/64 infolge des ame-rikanischen Bürgerkrieges die Rohtücherpreise täglich stiegen unddie Konsumenten nicht in entsprechendem Masse folgen wolltenund konnten, ging die gleiche Firma einen Schritt weiter und ver-suchte, Flörli dreifach und selbst vierfach und nun auch diegewöhnlichen halbdicken Mousselines („Mi-doubles“), welche diegrosse Menge der Yasmasfabrikation ausmachten, in 2 Lagen oder