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Nach den dem Verf. zur Verfügung stehenden Aufzeichnungenbelief sich der Konsum des Kantons Glarus im Jahr 1866 auf12—1300 Waggons; 1872 vermittelte die neue „Konsumgesell-schaft “ allein 1008 Waggons, während der Rest von mehrerenHundert Waggons durch die neue Firma „J. J. Stäger-Lütschg“beschafft wurde; seither hat sich der Verbrauch in den Druckereienvermindert, dagegen in den Spinn- und Webereien (für den Be-trieb der Dampfmaschinen) und ebenso in der Eisen- und Woll-industrie, für Hausbrand u. s. w., bedeutend vermehrt und ist nacheiner ganz zuverlässigen Berechnung auf 2300—2500 Waggonsjährlich zu veranschlagen.
Aus Tab. I ist ersichtlich, dass die Holzpreise bis zumAuftreten der Steinkohle ziemlich genau mit den industriellenKonjunkturen stiegen und fielen. Tab. II zeigt, wie in der Periodevon 1870—1875 die Preise der Steinkohlen eine ausserordent-liche Höhe behaupteten; es folgte ein allmäliges Zurückweichenund eine längere billige Periode mit dem Jahr 1881 als Tiefpunkt;1890 trat eine entschiedene Aufwärtsbewegung ein, welche 1901eine für die Konsumenten drückende Höhe erreichte; das Jahr 1902brachte dann einen je nach den Provenienzen mehr oder wenigerbedeutenden Abschlag. Dass die Steigerung bei den Saarkohlenverhältnismässig viel bedeutender war als bei den Ruhrkohlen,so dass der Unterschied der beiden Provenienzen dem innernWerte nicht mehr entsprach, hatte folgenden Grund: Als sich imJahr 1900 in Deutschland eine fühlbare, da und dort auch künst-lich gesteigerte Knappheit an Steinkohlen und Koks einstellte,gab die Verwaltung der fiskalischen Saargruben dem Drängender öffentlichen Meinung nach und setzte, wie im „Bericht derBasler Handelskammer pro 1900“ erwähnt, als Bremse für denAbsatz, die Grubenpreise für die Schweizerkundsame um ein be-trächtliches höher an als für die deutschen Konsumenten, wäh-rend die privaten (Syndikats-)Gruben im Ruhrgebiet , die Wieder-kehr flauerer [Zeiten in Betracht ziehend, davon soweit bekanntUmgang nahmen; auch wurde schon S. 565 Anmerk. 1 daraufaufmerksam gemacht, dass sich die Ruhrkohlen, wenn in durch-gehendem Bahntransport bezogen, in den Preisen etwas höherstellten, als wie in Tab. II angegeben.