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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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Als infolge der Deroute der Rohtuchpreise nach dem ameri-kanischen Kriege auch die Erlöse für die gefärbten und gedrucktenWaren auf den Selbstkostenpreis gesunken waren, bildete sich 4 )unterm 17. November 1871 eine Vereinigung der schweize-rischen Türkischrot-Drucker, deren Teilnehmer sich sowohlfür FaQondruck als auch für die eigenen direkten Geschäfte zurInnehaltung bestimmter minimaler Ansätze verpflichteten. InBerücksichtigung der anhaltend steigenden Tendenz der Brenn-materialien, Chemikalien und Arbeitslöhne liess man bei der am22. April 1873 vollzogenen Erneuerung des Abkommens eine noch-malige Erhöhung der Fa<jonpreise um 15—20 % eintreten. Dies-mal wird der Ring der Türkischrot-Drucker als vollständigbezeichnet und werden als beteiligt aufgeführt: * 2 )

* Tschudi &• Cie. in Schwanden (S. 345).

Luchsinger, Eimer & Oertli in Näfels-Glarus (S. 361 u. 353)

Friedrich Schmäler in Mollis (S. 395 Anmerk. 1).

Gabriel Schiesser im Hard bei Zürich (S. 127).

* Bieter, Ziegler & Cie. in Zürich mit Färberei in Neftenbach

und Druckerei in Richterswil (S. 481).

* Egg, Ziegler-Greuter & Cie. in Islikon-Frauenfeld (S. 131).

Gebrüder Deutsch in Diessenhofen (S. 483 Anmerk. 2).

Gustav Heylandt in Wipkingen (S. 487).

Gebrüder Geilinger in Winterthur (S. 486).

Cedraschi, Funk <& Schindler, Kattun- und Tapetendruckereiin Mettendorf bei Gossau (8. 33), früher als Firma.J. J. Kelly auch mit Färberei verbunden.

Die in Vorstehendem mit Kreuz bezeichneten Firmen be-sassen zugleich eigene Färberei; von andern damals existierendenTürkischrot-Stückfärbereien sind dem Verfasser bekannt dieFirmen:

H. Sulzer in Aadorf (S. 131/2), jetzt als Firma Sulzer & Cie.auch mit Druckerei verbunden.

4 ) Diese und die Mehrzahl der folgenden Mitteilungen erhielt der Verf.durch die G-efälligkeit der Firma Tschudi & Cie., deren damaliger Chef alsPräsident der Türkischrotdrucker-Vereinigung funktionierte.

2 ) Die Firma Staub & Cie., Färberei und Druckerei in Wollishofen, hatte,wie schon S. 487 bemerkt, den Betrieb kurz zuvor aufgegeben.