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schwarz (S. 579 und 585 Anmerk. 1) die Kupfersalze auf einMinimum reduziert oder sie durch Eisensalze ersetzt, man anstattSchwarz ein richtiges „Grosbleu“ erhält. Dies bewog ihn, beiBeginn der Fabrikation im neu-eröffneten Etablissement von demteuren Indigo Umgang zu nehmen und zugleich, wenn immer esdie Zeichnung der Muster erlaubte, sich der Aufdruckmanier(mit direktem einseitigem, selten zweiseitigem Aufträgen der Anilin-Grosbleu-Druckfarbe) anstatt des bisher allgemein üblichen Re-servage-Verfahrens (S. 456) zu bedienen. Die Wasch- und Licht-echtheit der neuen Farbe erwies sich als ganz genügend, währenddie Erstellungskosten um Vieles billiger waren; freilich konntenauch nicht ganz die gleichen Erlöse erzielt werden, da die Nüancedes Blau etwas düsterer war als diejenige des Indigo; dem Uebel-stand, dass die Farbe im Tragen (durch die Säure des Schweisses)in ein „Grosvert“ umschlug, wurde dadurch begegnet, dass manden Tüchern einen alkalisch reagierenden Appret gab; übrigensmussten sich die Malaien bald überzeugen, dass das Grosvertnach einer Wäsche in schwacher Lauge wieder zur ursprüng-lichen Nüance zurückkehrte. Diese später durch gewisse Zusätzenoch verbesserte Farbe blieb in Schwanden bis um 1880 aus-schliesslich in Anwendung; seither hat sie dem Alizarinblau(S. 585) teilweise weichen müssen; letzteres stellt sich wohl teurer,besitzt aber, neben der Schönheit der Nüance noch verschiedeneandere Vorzüge, so namentlich die Eigenschaft, gleichzeitig ge-druckte Beizenfarben nicht zu trüben noch auch selbst von den-selben beeinflusst zu werden. Es waren namentlich die FirmenChristoph Trümpy (jetzt C. u. J. Luchsinger & Cie.) in Näfels und Egid. v. Egid. Trümpy, welche frühzeitig mit schöner Warein Alizarinblau an den Markt kamen. Noch verdient Erwähnung,,dass die Herren Gebrüder Blumer & Cie. und Christoph Triimpifür den Druck der sog. Kinder-Sarongs (S. 444) auch Rouleau-Betrieb einführten.
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In der Uebertragung des Beizendruck-Alizarinfärbe-artikels (S. 609/10) auf die Battickgenres zeichneten sich von 1878an zuerst die Herren Hösly & Leuzinger (später 17. Leuzinger,S. 359) in Glarus aus; die genannte Fabrikationsweise kam in derFolge auch auf diesem Gebiet zu ausgedehnter Anwendung, in-