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Neuheiten nun auch in der Schweiz fabriziert und zwar durch dieA.’G. „Stückfärberei Zürich“ in Zürich , welche neben der Seiden-stoff-Unifärberei (Teint-en-piece-Artikel etc.) in beträchtlichem Masseauch den Druck seidener Zettel und seidener und halbseidenerGewebe mittelst Handdruck und mittelst 2 Rouleaux-Maschinenbetreibt, und die „Färberei- und App-returgesellschaft vorm.A. Clavel & Fritz Lindenmeyer“ in Basel , welche neben den inihrem Namen angedeuteten Zweigen auch Zetteldruck aufßaumwolleund Seide kultiviert und sich dabei ausschliesslich des Handdrucks,bedient. Nach den dem Verf, gefälligst gemachten Mitteilungenbeschäftigen beide Firmen zusammen 113 Arbeiter in diesenDruckerei-Spezialitäten. Soweit dem Verf. bekannt, arbeitet auch,die „Textildruckerei in Blumenegg“ (S. 425) ab und zu in diesen undandern Seidendruck-Genres. Der sog. Kammzug-oder Vigoureux-Druck, den als vorausgehende Operation (analog dem Zetteldruckfür Seide) gewisse Spezialitäten der Kamgarn-Weberei erfordern,,scheint dagegen in der Schweiz nicht vertreten zu sein. Noch fügenwir bei, dass in andern europäischen Ländern (abgesehen von derTürkei , S.642) der Handdruck auf Baumwolle in einigem Umfangenur noch in Holland, im Vorarlberg und in Russland , auf Wolle,Halbwolle und Seide in Oesterreich und in gewissen GegendenDeutschlands und Frankreichs anzutreffen ist.
Neuere Schweiz . Handels- und Industrie-Statistik. Entsprechendden geringen Befugnissen der Centralgewalt im alten Staatenbund,kann man für die Zeit vor 1850 von keiner allgemein schweizeri-schen volkswirtschaftlichen Statistik reden. Nachdem indessenin den 1840er Jahren in den „Gemälden“ verschiedener Kantoneeine Fülle schätzenswerter Materialien gesammelt und veröffent-licht worden waren, konnte der nachmalige Bundesrat StephanFranscini, welchem zudem als Mitglied der eidg. Handelskommis-sion noch andere nicht ausgebeutete Quellen zur Verfügung stan-den, es unternehmen, eine „Statistik der Schweiz“ heraus-zugeben. In derselben sind die verschiedenen Industrieen freilichin sehr ungleicher Weise berücksichtigt; auch hatte bei den „Ge-mälden“ der industriell so wichtige Kanton St. Gallen (inklus.