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(auf dem Kerenzerberg) noch immer eine Anzahl Hände be-schäftigt. Einen bemerkenswerten Faktor bildet die Hausarbeitsodann in der Gemeinde Mollis , wo solche von dem rühmlichstbekannten, seit 1860 bestehenden Weisswaren-Fabrikations-geschäft desHrn.C'.P/ef/fer-P/eyT'erundvon der dortigen Strickereiausgeht. Dagegen hat die Baumwoll-Stickerei keinen festen Fussfassen können, indem sie an ihrem 1888 schon kleinen Beständenoch eine Einbusse zu verzeichnen hat.
Es erübrigt uns noch einer schon altern Firma Erwähnungzu thun, welche sich erst nach der Vornahme der neuesten eidg.Fabrikstatistik unter das Fabrikgesetz stellte, da sie bis dahin nichtdie entsprechende Zahl Arbeiter regelmässig in geschlossenenRäumen beschäftigte. Es war nämlich im Jahr 1851, dass HerrJakob Jenny-Marty in Ennenda seinen Beruf als Lehrer aufgabund nahe am „Burgstein“ eine Sägerei errichtete, damit zugleichHolz- und Bretterhandel und eine Farbholzschneiderei verbindend.Hach dem 1866 erfolgten Tode des Gründers wurde das Unter-nehmen, das besonders wegen des sich damals vollziehenden Wieder,aufbaus von Glarus einen ansehnlichen Umfang erreicht hatte,unter der unveränderten Firma „Jakob Jenny“ von seinem Sohne,Herrn Jakob Jenny-Iselin, fortbetrieben. Schon 1867 fügte der-selbe als neuen Zweig Handel und Verarbeitung von Baumwoll-.abfällen (Lösen, Reinigen und Sortieren von solchen, Erstellenvon Putzfäden u.s. w.) hinzu. Während die Säge später nur nochim Lohn für Holzhändler und Bauunternehmer arbeitete und nacheinem 1894 stattgehabten Brande nicht mehr aufgebaut wurde,.gewann das Abganggeschäft immer mehr an Ausdehnung undist heute das bedeutendste schweizerische dieser Art 1 ). Der Um-stand, dass der Umsatz seit mehreren Jahren jeweilen ungefährden Wert von 1 Million Franken erreicht, lässt bei einem so über-aus niedrig bewerteten Artikel auf einen sehr grossen Fracht-verkehr schliessen.
Die Tabellen X und XI reden eine deutliche Sprache von demWechsel in den Industrieen und geben namentlich einen Begriff
*) Es nehmen jedoch auch mehrere grosse ausländische Firmen be-deutende Mengen von Baumwollabfällen aus der Schweiz auf; die Ausfuhr an.solchen bewegte sich während der letzten Jahre durchschnittlich um 23,000Mztr.