Basilika.
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stand, aus welchem de Bossi mit Rechtschliesst, dass wir in dieser Bronze nichtdie Wiedergabe einer wirklichen B. zu sehenhaben, da, wenn diese thatsächlich der Um-fassungsmauern entbehrte, eine Lichtzufuhrdurch Oberlichter überflüssig war. 3) Dasberühmte Elfenbeinrelief im Domschatze zuTrier , die Einbringung von Reliquien ineine B. darstellend, vor welcher eine Kai-serin den von einem Kaiser geleiteten Zugin Empfang nimmt (Abb. bei F. X. KrausD. christl. Kunst in ihren fr. Auf. 130; vgl.dess. Beitr. zur Trierischen Archäol. undGeschichte, Trier 1868, 135 ff.). Die vonmir auf die Beisetzung des Gürtels Mariaeunter K. Leo (457—474) und Yerina in derKirche der Blachernen oder dem Tempelam Quell (Chalkoprateion) in CP. bezogeneDarstellung zeigt in der rechten Ecke eineB. mit überhöhtem Mittelschiff', niedrigerAbseite, halbkreisförmiger Concha, kleinenFenstern. Die Abseite hat eine Nebenthür.Auf den Giebeln des Langhauses sieht mandas Kreuz, wie auf der Cathedra, welchein der Apsis der sub n° 2 erwähnten Bronzesteht. 4) Ein Tlieil des Innern einer B.;Bischofsthrone, Altäre u. s. f. sind auf demMosaik von IS. Giovanni in Fonte zu Ra-venna vorgestellt (451); vgl. de Bossi Bull.1872, 137 f., tav. 8.
Eine weitere Quelle für unsere Kennt-nis des altchristlichen Kirchenbaues sinddie Beschreibungen von kirchlichen Bautenhei Eusebius (H. e. X 2 u. 3: K. des Pau-linus zu Tyrus , 315; vgl. Bingham III115; Vit. Const. in 30—39: KK. zu Je-rusalem; eb. III 41—43: KK. zu Beth-lehem und auf dem Oelberg ; eb. III 48:die Martyria zu CP.; HI 50: die KK.
Nikomedien u. s. f.; III 51—53: K. zuMamre; III 58: K. zu JLeliopolis; IV 56:^eltkirche; IV 58 f.: Martyrerk. zu CP.),iaidims Nol. (Ep. 32, al. 12;' Carm. 24—25;> ff. S. Paulin. c. 42—44), Procopius (irepip UV XTt ®p-aT(ov : de aedificiis Iustiniani 11. VI),l uid. Süentiarius (Descript. S; Sophiae etAmbonis, ex reeogn. I. Bekkeri, Bonn . 1837,1Hl \\v 0nim ' dcs Bucange und A. Banduri.
Wir sind also im Uebrigen und im We-sentlichen auf die uns erhaltenen Basilikenangewiesen, für deren Studium hauptsäch-ipn aud Ciampini Vett. Monum. etc., Rom.s +. • de sacris aedificiis a Con-
a ' Ulno M. constructis, cd. Rom . 1693), Sar-Ifn Basilicogra])hia, Napoli 1856),
j> * sc h (Die altchristl. Kirchen nach den* udenkmalen und älteren Beschreibungen,at r" Alex. Nesbitt. (On the Churches
oli.i °i n)e eal 'lier than the yoar 1150, in Ar-wio e . 0l ^ ia XL 1 1 151 ff-, Fond. 1866), so-von H/ die nngofülij'ton Abhandlungen bes.Vp , e ^ n !/äiiner, Messmer, Stockbauer zu'eisen ist. Es ergiebt sich aus der ver-
gleichenden Untersuchung für die einzelnenTheile der B. Folgendes:
1) Der Umkreis des Platzes, welchen dieB. mit ihren Anbauten einnimmt, heisst derTuspCjloXos, Ambitus, den wir uns nachEus. H. e. X 4 stellenweise (ob im Alter-thum immer?) mit einer Mauer (SpxoQ um-schlossen zu denken haben. Innerhalb diesesUmkreises liegt das Hauptgebäude meist inder Richtung von Osten nach Westen (s. d.A. Orientirung).
2) Der freie Platz unmittelbar vor demEingang zur B. heisst bei Eusebius a i'lf p i o v,bei Procop adXrj, sonst auch p-eaauXiov,Atrium (in der beigeg. Zeichnung Fig. 57RRRR): At-rium, 1 heisstes in einemGloss. ms.,
,est area anteaedem porti-cibus et co-lumnis cin-cta, unde etperistyliumet impluvium
dicebatur. 1Eintritt zuihm gewähr-te ein Vesti-bulum (ZZ),eine Säulen-stellung. DasAtrium war,wie wir wis-sen , in derHagia So-phia , in derKirche derhhl. Sergiusund Bacchus,zu Tyrus inder Kirchedes hl. Pau-lin, zu Mai-land in der 1®1 [®] @ [®] [®| I®] [®l
(Ipq Irl A im.
. . * Fig. 57. Grundriss einer altchristlichen
brosius von Basilika.
einer viersei-
tigenPorticus (Tsxpaj-cuXov, TSTpasTÖiov. QQQQ)umgeben, deren vierte an den Eingang zurKirche stossende Seite indessen zuweilen alsNarthex (s. u.) diente. Die Arcaden derPortiken hatten eine (hölzerne) Brustwehr,ein Gitter, welches sie von der offenen Areatrennte (Eus. II. e. X 4; Paul. Nol. Nat.s. Fel. X 43 ff.): sed circumiectis in porti-cibus spatiari i copia larga subest interposi-tisque columnas | eancellis fessos incumbere. . . et certamine blando | mirari placidosalientes murniure fontes). Paulinus giebtauch ausdrücklich a. a. 0. v. 15 ff. an, dassdiese Portiken mit Marmor und Malereien
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