Band 
Erster Band. A - H.
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Basilika.

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inncrn Narthex der alten B. in das Schiffverlegen zu müssen, während Andere, wieMartigni/, den innern Narthex mit demunmittelbar vor dem Langhaus liegendenYestibulum (Fig. PPNMNj, den äiussernmit dem äussern Yestibulum Z Z identifi-cirten, so dass das Atrium beide trennte.Letztere Ansicht ist wol die richtigere. Der(innere) Narthex war dann von dem Schiffegetrennt durcli Thore (L L K L L), derenmittleres den Haupteingang dem Altar ge-genüber bildete und, wie beim Tempel zuJerusalem , ~Q.r t tbpai'a oder ßasiXwnq, beiEus. H. e. X 4 ~P<ott| st'aooo? hiess. DassMänner und Frauen, Priester u. s. f. ihreeigenen Eingänge hatten (porta sacerdo-tum, virorum, virginum etc.), ist gewiss.Die Thore waren wol meist mit zwei Flü-geln (ianuae bifores) geschlossen, welche mitreliofirtem Holz oder Erz bedeckt waren.Wahrscheinlich hat sich in der berühmtenThüre von S. Sabina ein solches Denkmalaus dem 5. Jahrh. erhalten — wenigstensist dies die Ansicht Dobberts (Ueber denStil Nicc. Pisano’s, München 1873, 87, undJahrb. d. kgl. pr. Kunstsamml. 1880, I;Vgl. auch Cr owe und Cavalcaselle Hist, ofFainting I 50), die auch de Eossi theilt,während allerdings nicht minder bedeutende ,Kunstforscher sie für eine arcliaisirende Ar-beit des 12. Jahrh. erklären ( Rumohr I 273;Schmuse 2. A. VII 251, A. 1).

Der Narthex oder das Pronaos war der“en ßüssonden der zweiten Klasse, den |Am dientes, zugewiesene Platz ( Const. Apost. ]jAH 5; Basil. M. Ep. can. c. 57; Greg, j■ya Ss - Ep. ad Let. c. 5), von dem aus sie jeer Predigt anwohnen konnten. Zuweilengestattete man auch den Heiden und Hä -1retikerri, von hier aus das Wort Gottes zu*°ren ( Conc. Carth. IV, c. 84: ut episcopus, U l| m prohibeat ingredi ecclesiam et au-«ire verbum Dei, sive gentilem, sive hae- !p 5 ’ s ‘ ve hidaeum, usque ad missamatechumenorurn), wenn auch einzelne Sy-1Laod ' <lil ^ C 7 <in Widerspruch erhoben (Conc. ■

In späteren Zeiten diente das Yestibulumann auch namentlich für die Todtenvigi-en, sowie für verschiedene Geschäfte und^ersatnmlungen. Das ganze MA. hindurchk 1* i , au * 1 om vor dem Eingänge zurn/? 10 J'egenden, mit der Linde bepflanzten

4) I >hlgl g e, ialten.

der w* i I ja ”ghaus. Die innere Areaheisst i . le ' wo die Gemeinde Platz fand,bei zi, 7 < * en Griechen vetoe, wie beim Tem-sachlic) °, rusi dem ein Ausdruck, dem nurspricht 1 W - lateinische navis, Schiff, ent-auch j'xx) nS ' ,iai ’ ntl: 11,11,1 diesen Theil

Halbkreise der Apsis. Den t. ,Langhaus‘hat erst die Gegenwart geschaffen, um derunbestimmten Bedeutung von ,Schiff 4 aus-zuweichen, der sich nun jenem unterordnet,so dass das Langhaus ein oder mehrereSchiffe besitzt.

Das Langhaus stellt ein Viereck — meistOblongum — dar, welches von Umfas-sungsmauern umschlos-sen ist, die einmal dieräumliche Function des Ab-schlusses, dann die con-structive haben, vermögederen sie mittelst ihrerrückwirkenden Festigkeitdem verticalen Druck derauf ihnen liegenden Deckewiderstehen. Die Mauernstellen daher ursprünglichverticale Oberflächen dar,die dann aus structivenwie ästhetischen Gründenmannigfach gegliedert sind.

Zu diesen Gliederungenzählt das äussere horizon-tale Hauptgesims, eine .kantige Platte (Hänge-platte), oft mit Unter-lage (Zahnschnitte oder Kragsteine, Mutuli,Consolen) und Gesimsfries; ferner derschräge, der Dachneigung entsprechendeGiebo lsims, im Innern der Deckensims.Mehr arbiträrer Natur sind bei dem mehr-stöckigen Bau das Gurtgesims, welchesdie einzelnen Geschosse trennt, und Mauer-fuss oder Sockel, von welchem die Um-fassungsmauern sich abheben. Ebenso reinarbiträr sind die verticalen Gliederungen anden Ecken (verzahnte Kette, Ecklesenen)und die die Mauerfläche nach aussen unter-brechenden, sie belebenden, sich in denHauptsims verlaufenden Lesenen. Diesearbiträre Gliederung der Aussenseite gehörtweit mehr dem MA. als der altchristlichenB. an; letztere ist wesentlich In neu bau,erst das MA. betont den Aussenbau.

Die Mauer Öffnungen (Thüren undFenster) sind in der altehristliehen Zeit meistviereckige Durchbrechungen der Umfassungmit geradlinigem Sturz und gerader Lei-bung. Doch findet sich auch die Ueber-spannung der Oeffnungen durch einen run-den Bogen, dessen Ausfüllung (Tympanum,Giebelfeld) der plastischen AusschmückungBaum giebt. Für die Fenster ist von 300bis 750 das im Halbbogen auslaufende Ob-longum die Kegel, kreisrunde Fenster sahman im Transept von S. Paolo f. 1. m. undS. Stefano Kotondo.

Wo das Kirchengebäude sich nicht aufstand n- t 1 L *' wu “ mer U1 ° uememue | ein einziges Schiff beschränkt — und diesOuadrn/ 0< * cr l’hcorum, auch ist nur Ausnahme —, ist das Langhaus

um vnmiJ, ;w, {i-- - 1 — ! durch eine Pfeiler- oder Säulenstellung in

>T)aia, weil hier die Gemeinde

. .uuur itiicurum, auci

nm V°pnli, im Gegensätze zu den