Bücher — Biicherrollen.
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ein T. Auf Mosaiken begegnet uns das Hin S. Andrea in Barbara (Zeitalter des P.Simplicius), das ft in S. Cosma e Damiano(J. 530), I in S. Caecilia (J. 820). Auchin Ravenrta und Mailand hat Garrucci solcheB. nachgewiesen. Tn S. Aquilino trägt dasPallium Christi wiederholt ein L (umge-kehrte 1 kommen auch auf dem GoldglasGarrucci Yetri tav. 18 4 auf dem Kleideines Märtyrers vor), wo die Apostel alleein gf haben. Auf dem Pallium des Herrnin S. Yitale zu Ravenna sieht man ein Z,auf dem der beiden Engel ein P, bei Je-remias gleichfalls ein T, bei der ihm gegen-überstehenden Person ein K, bei Abrahamund Isaak ein Z (Ciampini Mon. vet. II 66).Auf den Mosaiken von S. Lorenzo (J. 578)hat der P. Pelagius auf seinem Gewändeein P, Laurentius ein P und L; auf dem-jenigen des Triclinium Leo’s III (797) be-merkt man die Zeichen H I L und ^
ifcH Buonarruoti versucht die B. z\i
erklären, ohne selbst seiner Sache sicherzu sein; er meint z. B., das E könne einbedeuten, welche Zahl (00) den Jungfrauengeweiht sei; oder als II = 8 sein, welchesauf die acht Seligkeiten gehe u. s. f. Vgl.dessen Yetri 90, Bosio 638 D, Boldetti 196,Garrucci zu Macar. Hagiogl. 27, bes. Ve-tri 113. kraus.
BÜCHER , liturgische. Das MA. kenntals liturgische B. das Sacramentarium, Mis-sale , Pontificale, Evangeliarium, Lectio-narium (comes), Benedictionale, Gradualeund Antiphonarium. Dazu treten noch Se-quentiale, Troparium, Manuale (Enchiri-dium), Poenitentiale, Passionale, Ilymna-rium; in der griechischen Kirche : tuttc/ov,^UT'oXo'pov, p.Y]vatov, p.Y)voXo 7 iov und suva£dpiov,zovxdxiov und viele andere, zum Theil schwerfestzustel lende Bezeichnungen (vgl. AugustiHdb. III 708 f.). Von diesen kommt fürdas christliche Alterthum zunächst nur dasSacramentarium , Evangeliarium , Lectiona-rium und Antiphonarium (s. die Art.) inBetracht. Das Missale ist in jener Zeitnoch identisch mit dem Sacramentar, auchdas Benedictionale geht schwerlich überdas MA. hinauf. Das sog. BenedictionaleGregors d. Gr. (vgl. Lambecius Bi hl. Caesar.B n. 14 u. n) j m Anhang zu dessen Sa-cramontar gehört ihm schwerlich mehr an;m dem gothisehen Missale ( Tomasi Codd.sacr. 263, Mabillon Lib. sacr. Eccl. Gallic. ,m It. Ital. I, 2, 278) und ebenso dem galli-canischen bilden die Benedictionen nochkeine eigene, von jenem getrennte Ah-theilunar.
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ui gewisser Beziehung können dagegent en liturgischen H.n des Alterthums die'hptychen, Matriculae, Albi (s. die Art.)heigezählt werden.
Real-Encyklöpädie.
BÜCHER , BÜCHERROLLEN. Das Alter-thum unterschied zwischen Volumina undCodices. Ersteres waren Bücher in derForm von Rollen, lange, beschriebene Blät-ter, aus zusammengeleimten Papyrusstreifenbestehend, die nach Beendigung der Schriftum einen Cylinder gewickelt wurden; beimLesen musste die Rolle aufgerollt werden(evolvere volumen, Cie. ad Att. X 10 u. A.).Abbildungen solcher Volumina geben z. B.Donati de’ Dittici degli antichi 17, Mont-faucon, dem wir nach Martigny beistehendeFig. 84 entlehnen. Man sieht darin die Um-
Fig. 84. Volumen (nach Montfaucon).
bilici des Cylinders hervorragen, um welchedas Papier gerollt ist; desgleichen die Lora(Riemen), mit denen das Volumen zusam-mengebunden wird; endlich die aufgeklebteAufschrift desselben. Man nannte dieseRollen, namentlich im MA., Hotulae ( Ana -stas. Apocris. bei Sirmond. Opp. III 579;Durand. Rat. div. off. I, c. 3. n. 11). DieCodices haben die Form unserer heutigenBücher, d. li. sie bestehen aus einer Lagevon Blättern, die an dem einen Ende zu-sammengeheftet oder gebunden sind. BeideArten von Büchern finden sich auf unserenDenkmälern dargestellt.
I. Volumina. Das classische Alterthumgab sie seinen Rhetoren und Philosophen,auch den Musen in die Hand (vgl. bei-stehende Figur 85 von der Augustus-Statue
Fig. 85. Volumen von der Augustus-Statue im Vatican.
des Vatican , Mus. Pio-Clement. II45). Auchdie Senatoren und andere hervorragendePersonen trugen deren. Es ergab sich da-her leicht der Gebrauch, die in der Kircheals Lehrer verehrten Personen mit solchenzu begaben, um so mehr, als die Beziehungauf das Evangelium so nahe lag. Dahingehören:
a) Der Logos und Jesus Christus ,
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