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Erster Band. A - H.
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Communion.

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mahl. Dies verbot der 14. Kanon der Sy-node von Laodicea. petees.

COMMUNIOV. Betreffs der Communion-anstheilnng nnterscheidet sich das christ-liche Alterthum in einem Punkte mehr, ineinem andern weniger von der nachherigenPraxis.

Was zunächst den Ort angeht, so spen-dete man in der Kegel nur in den Gottes-dienstlocalen die G. und zwar mit den wäh-rend der unmittelbar vorausgegangenen litur-gischen Handlung consecrirten Species. DerCelebrant und die Leviten empfingen sievor dem Altar, die übrigen Kleriker imChor, das Volk ausserhalb des Chors (Sy-node zu Laodicea a. 343—381, c. 19; zuToledo a. 766, c. 18; zu Braga a. 563, o.13). Im Orient wurde dem Kaiser ,nachuralter Ueberlieferung 1 gestattet, das Inneredes Chors zu bstreten, wenn er ein Opferdarbrachte ( Trull. Syn. c. 69). Dieses Pri-vileg anerkannte der hl. Ambrosius nicht,verweigerte es vielmehr dem Kaiser Theo-dosius mit ebenso freimüthigen, als ernstenWorten ( Theod. II. e. V 18). Doch scheintin Gallien dieses Privileg zeitweilig gegoltenzu haben. Gregor von Tours erzählt vonKönig Guntram, derselbe habe sich zumEmpfang der C. dem Altäre genähert (Hist.Franc. IX 3); ebenso enthält die Synodevon Tours (a. 567, c. 4) die Bestimmung:sowol bei den Yigilien, als bei den Messendürfen die Laien nicht unter den Klerikernneben dem Altäre stehen . . . Zum Betenaber und zur C. dürfen die Laien, auchdie Frauen, der Sitte gemäss, den hl. Ortbetreten. Ob diese Sitte in Gallien allge-mein war, steht dahin; sicher ist, dass esim Allgemeinen Regel war, den Laien ausser-halb des Chors die C. darzureichen. Invielen Fällen durfte dies auch ausserhalbdes Gotteshauses geschehen. Wurde nachlustin (Apol. I 65) den Abwesenden dieEucharistie durch die Diakonen überbracht,so durfte zur. Zeit der Verfolgung jederGläubige das zu Hause aufbewahrte Abend-mahl mit eigenen Händen nehmen ( Tert.II ad ux. c. 5) und im Nothfall sich esdurch jedweden Laien bringen und dar-reichen lassen ( Dionys. Al. ap. Eus. H. e.VI 44). Im 4. Jahrh. empfingen die Mönchein der Wüste die bei sich auf bewahrte Eu-charistie mit eigener Hand, und hatte inAlexandrien und in Aegypten meistens jederLaie das hl. Abendmalil in seinem Hauseund communicirte, wenn er wollte, durchsich selbst ( Basil. Ep. 93 ad Caesar, ed.Migne IV 484).

Anlangcnd die Zeit, so waren die Gründe,aus denen der Herr sich veranlasst fand,seinen Jüngern erst nach genossenem Oster-lamm die hl. Eucharistie darzubieten, nach

der Auferstehung nicht mehr vorhanden;vielmehr hat diese, weil sie in der Frühestattfand, auch die Morgenstunde für dieFeuer der Eucharistie als die passendsteZeit erscheinen lassen ( Cypr. Ep. 63, c. 16).Sie hatte zugleich den Vorzug, dass mannüchtern die C. empfangen konnte, wasschon Tertullian für so natürlich hielt, dasser einer Person, die durch den Genuss derEucharistie die Stationsfasten zu unterbre-chen Anstand nahm, den Rath ertheilte,den Leib des Herrn zu empfangen, ihn aber(in einer Area oder wie immer anständig)aufzubewahren und später zu gemessen (Deorat. c. 19, I 1181). Zu Ehren eines sohohen Sacramentes, schreibt der hl. Augu-stinus (Ad Ian. ep. 54, n. 8, II 203), hates dem hl. Geist gefallen, die Kirche aufdem ganzen Erdkreise dahin zu führen, dassdie Christen, dem Vorgänge Christi entge-gen, eher den Leib des Herrn, als eine an-dere Speise in ihren Mund empfingen. Nurder Gründonnerstag machte hievon eineAusnahme, indem man an diesem Tage hierund da des Morgens und zugleich des Abendsnach der Mahlzeit die Eucharistie feierte,ein Gebrauch, den der grosse Bischof vonHippo dort, wo er bestand, einfach auf sichberuhen Hess (cfr. 1. c. n. 6 und c. 28 derSynode zu Hippo a. 393). — Betreffs derFrage, wie oft man communicirte, so ge-schah dies ursprünglich, so oft man derLiturgie beiwohnte, d. i. in der Regel jedenTag {Cypr. De dom. orat. c. 18). DieseSitte fand der hl. Basilius für gut und sehrvortheilhaft, bemerkt indess, dass man zuseiner Zeit in Kappadocien nur viermal dieWoche Messe gehalten und communicirthabe, nämlich Sonntags, Mittwochs, Frei-tags und Samstags, daneben noch, wennman das Fest eines Heiligen feierte (a. a.0. 6). Im Orient scheint jedoch eine immergrössere Lauheit eingetreten zu sein. We-nigstens will der hl. Ambrosius die dort all-gemein gewordene Sitte, nur einmal imJahre zu communiciren, nicht ins Abend-land verpflanzt wissen (De sacram. V 4 25 :

. . . qui non meretur quotidie accipere, nonmeretur post annum accipere); sein grosserSchüler, der hl. Augustin, hält die täglicheC. für angemessen, wenn man nicht soschwer sündigt, dass man sich für ausge-schlossen erachten müsste (1. c. n. 4).

Wie die Jünger vom Herrn, so empfingendie Gläubigen, einige schon oben angedeu-tete Nothfälle ausgenommen, die Eucharistie,aus der Hand der Vorsteher 1 (Tertull. Decor. c. 3). Ale solche galten auch die Dia-konen, die nach Ignatius ,Diener des My-steriums Jesu Christi 1 waren (Ad Trall. c. 2)und nach lustin jedem der Anwesenden dasconsecrirte Brod und den hl. Kelch dar-reichten (Apol. 1 65). Später veränderte