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Erster Band. A - H.
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Fisch.

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hl. Taufe wiedergeborene Gläubige den gött-lichen Erlöser (panis ipse verus et aquaevivae piseis Christus; Paulin. Ep. 8) em-pfängt, zum Tröste und zur Stärkung indieser irdischen Pilgerschaft und zum Unter-pfande des ewigen Lebens.

Dieselbe eucharistische Bedeutung habenandere Darstellungen, in welchen F. undBrod ohne unmittelbare Hinweisung aufjene Wunder erscheinen: a) der F. in S.Lucina, welcher das Körbchen mit Brodund Wein trägt (s. oben und unsere Fig.142 S. 437), ein Bild, welches seine Er-klärung in dem Worte des hl. Hieronymus(Ep. ad Rustic. n. 20) findet: nihil illo di-tius, qui corpus Domini in canistro vimi-neo et sanguinem portat in vitro. Fernerin 8. Callisto der Dreifuss mit dem F. undmit dem Brode, neben welchem an dereinen Seite ein mit dem Pallium bekleideterMann, welcher die Hände segnend über denTisch ausbreitet, an der andern Seite eineOrante steht (s. Fig. 179). Mit Recht er-

Fig. 179. Wandgemälde aus S. Callisto.

klärt de Rossi (Spicil. Sol. 567) dieses Ge-mälde als eine Darstellung der Consecra-tion, der Wandlung des Brodes in den gött-lichen l'/fius (die von Schnitze Arch. Stud.86 ff. gegen diese von ihm selbst als überein-stimmend erklärte Ansicht geltend gemach-ten Gründe wurden von Kraus in der Litte-rarischen Rundschau 1881, Sp. 48 widerlegt).In eucharistischer Bedeutung erscheint derF. wol auch auf einem Gemälde einer 1864entdeckten alexandrinischen Katakombe (s.unsere Abb. Fig. 147 S. 439). In der Mitteerscheint Christus, neben ihm Petrus undAndreas, letzterer eine Schüssel mit zweiFischen haltend, vor ihm mehrere Körbemit Brod. Neben Petrus erblickt man dieHochzeit zu Kana, das Bild der Verwand-lung des Weines in das Blut Christi , nebenAndreas ein Gastmahl mit der Ueberschrift:TAC ETAOHAC TUT XP ECÖIONTEC (eAXo-jlrx = hl. Communion; vgl. I Kor. 10, 16).Während in den Gemälden der Dreifuss mitdem Ichthys und dem Brode, sei es von den

Brodkörben umgeben, sei es zwischen demPriester und der Orans, die eucharistischeBedeutung in ihrer höchsten Entwicklungdarstellt, ist sie, wo das Mahl der siebenJünger oder, wie in dem vorgenannten ale-xandrinischen Gemälde des 4. Jahrh., dieSpeisung mit den wunderbar vermehrten Bro-den und Fischen dargestellt ist, mit diesenauf das allerheiligste Sacrament bezüglichenevangelischen Ereignissen in Verbindung ge-bracht. In einer dritten Klasse von Bildernist nicht der Ichthys und das Brod der Haupt-gegenstand der Darstellung, wenn auch we-sentlich zu derselben gehörend. Es sinddies Gastmähler, wo unterschiedslos Männerund Frauen und in willkürlicher Zahl er-scheinen (s. d. A. Mahle). Früher als Dar-stellung der Agapen angesehen, werden siejetzt allgemein als bildlicher Ausdruck derewigen Seligkeit betrachtet, deren Unter-pfand der Empfang der hl. Eucharistie indiesem Leben ist; denn ,wer dies Brod isst,wird leben in Ewigkeit 4 (Joh. 6, 59). Hiererscheint also auch der Ichthys in eucha-ristischer Bedeutung als Symbol der gött-lichen Speise, welche die Gläubigen zurewigen Seligkeit und zur glorreichen Auf-erstehung bereitet (de Rossi Spicil. Solesm.III 568; Bull. 1865, 45 f.). In diese letztereKlasse gehört auch wol das eben erwähnteälteste Gemälde mit dem Ichthys aus demCoemeterium s. Domitillae; es stammt ausdem 2., vielleicht aus dem 1. Jahrh. (Fig.142). Zu den Denkmälern des eucharisti -schen Ichthys gehört auch die oben erwähnteBronzelampe aus Porto, in welcher der Del-phin mit dem Brode des Lebens als Gegensatzzu dem Drachen mit dem Apfel erscheint,so wie der Grabstein des Syntrophion (s.oben), wenn wir die beiden Fische auf Chri-stus, der das Brod des Lebens uns reicht,und nicht auf die pisciculi deuten wollen,welche durch dessen Genuss zu der ewigenSeligkeit und der glorreichen Auferstehunggelangen. Vielleicht haben auch die Fischeauf dem jetzt im britischen Museum befind-lichen Glasgefässe der Sammlung Discli mitder Inschrift 11IE ZHCAlC AEI EN AIA-901C eine eucharistische Bedeutung. (Ueberein Glasgefäss mit fast identischer Inschrift— ,acclamazione forse eucaristica 4 — vgl.de Rossi Bull. 1873, 20.)

Diese eucharistische Bedeutung des Fi-sches findet sich, wie in den Vätern, soauch in den Inschriften bezeugt. In derGrabschrift, welche Albercius, Bischof vonHierapolis (2. Jahrh.) sich verfasste, heisstes (v. 11—19):

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”Eayov fe(j.of] Jovo|j.T) 70 peaj. Ih'axij 8s rpoarj'fEKat üapE«l7)y.£ xpoip^v, iy&uv [oe (xtrjcj dnö

I lap-pts-fsbr], y.aöapöv, 8v £opa;axo napftevoc