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Erster Band. A - H.
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Glasgefässe.

1) Zunächst an die Goldgläser schliessensich G. ähnlicher Form und mit verwandtenDarstellungen, bei welchen die letzterennicht durch Gravirung in ein dünnes Gold-blättchen, sondern durch Schleifung in demGlase selbst hergestellt und dann vielfachin einer von Marquardt nicht erwähntenTechnik mit Gold und mit Schmelzfarbenausgefüllt waren. Zu diesen gehört dasbei Garrucci Tav. Y 1 abgebildete, im Louvrebefindliche Glas. Die Darstellungen in die-

schiedenen Museen Europas gesehen zuhaben, von denen etwa nur drei publicirtseien, eines von Vettori (De vetust. et formamonogr. ss. nom. Iesu (XII—XIV), eines,die Auferweckung des Lazarus, von Buonar-ruoti (1. c. 60), eines, und zwar irrthümlichals Goldglas bezeichnet, von Perret (IV,tav. XXVI 48). De Rossi publicirte dannnoch drei in den Ruinen eines Hauses,wahrscheinlich des Xenodochiums der Pam-macliia, gefundene (der gute Hirt mit der

Fig. 220. Schale aus Podgoritza (jetzt Coli Basilewsky).

sen Gläsern sind theils der classischen heid-nischen Kunst und dem bürgerlichen LebenRoms, theils der christlichen und der jüdi-schen Religion entnommen. Mit jüdischenreligiösen Symbolen ist bis jetzt nur einesuns bekannt (abgeb. bei Bnonarruoti Observ.tav. III 1 ; Garrucci Vetri V ’); häufiger sinddie der beiden anderen Klassen, jedoch bis-her nicht so viel beachtet und darum nurselten abgebildet. De Rossi (Bull. 1868, 35)bezeugt, sehr viele Fragmente dieser Artmit christlichen Darstellungen in den ver-

Ilirtenflöte, Christus zwischen zwei Heili-gen, und derselbe mit den Aposteln Petrus und Paulus und im Begriffe, ersterm dieLex Domini zu geben (Bull. 1868, 38);ferner eines mit der Darstellung der Taufeeines Mädchens aus dem Ende des 5. Jahrh.,zu Rom gefunden (Bull. 1876, tav. I), unddas berühmte, zu Podgoritza gefundene,jetzt in der Sammlung Basilewsky (Bull.1877, tav. V, VI; s. unsere Fig. 220). EinGlas ähnlicher Technik, mit dom OpferAbrahams, welches 1870 zu Trier auf der