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Erster Band. A - H.
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Goeten — Götzenbilder und Götzendienst.

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avec 12 pl. lith., Strasb. et Paris 1852, 8°)und C. W. King (Early Christian Numis-matics and other antiquarian Tracts, Lond.1873; ders. The Gnostics and their remains,ancient and medieval, Lond. 1864; ders.Antic Gems, 2. ed. Lond. 1866) dem Ge-genstand ihre Studien zugewandt, kraus.

GOETEN (to 7)C, Zauberer, Betrüger) warein Schimpfname für die ersten Christen,gleichbedeutend mit dem lateinischen prae-stigiator und impostor. Der griechischeName ,Goet‘ findet sich bei Orig. C. Cels.1. I mehrfach und hat Verwandtschaft mitden Namen ,magi‘ und ,sophistae‘ (s. d. A.),welche auf die Christen in verächtlicherWeise ebenso angewendet wurden, wie dieweiteren griechischen Namen sirtDexTqc (Hie-ron. Ep. 10 ad Furiam) und ttXocvoc ( lustin.M. Dial. c. Tryph.). Beide Namen fallenunter den Collectivbegriff von Gauklerei undBetrügerei. All diese Namen sind in ersterLinie nur Fortsetzungen des gegen Chri-stus vor Pilatus gemachten Vorwurfes:

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oc. r. X. Ausserdem mochte zu diesen igno-miniösen Benennungen von Seiten der Hei-den die AVahrnehmung der Exorcismen,verbunden mit dem Zeichen des hl. Kreu-zes und mit der Gewalt, die Dämonen zuvertreiben, wie überhaupt die Wundergabe,Vieles beigetragen haben. Wir citiren hier-für Sueton . In Ner. c. 16, wo die Christenein ,genus hominum superstitionis novae acmaleficae 1 genannt werden, und das ,male-ficus 1 nach Barth Advss. VIII 17, X 6 etc.für ,zauberisch 1 , nicht für ,Böses stiftend 1genommen werden muss, weil für letzteresvon Niemand die christliche Religion ge-halten werden konnte, ,wol aber wegen derWunder für Zauberei 1 . Dieser Vorwurf wareiner der gewöhnlichsten, namentlich be-hauptete Celsus , dass die Wunderkraft derChristen nur den Namen und Beschwörun-gen gewisser Geister zuzuschreiben seien;ausserdem wollte er behaupten, dass diechristlichen Priester Bücher mit Zauber-formeln in Besitz hätten. Dagegen’ ent-gegnete Origenes C. Cels. I 26, 38, dassdie Christen Krankenheilungen und Aus-treibung der Dämonen nur durch die Kraftdes Namens Jesu bewirkten. Nicht weni-ger waren die Heiden bereit, die Christender Zauberei zu beschuldigen, wenn imVerlaufe des Martyriums einzelner ChristenWunderbares sich ereignete, z. B. plötzlicheHeilung der Gemarterten, Errettung derVerurteilten auf dem brennenden Scheiter-haufen, in Mitte der wilden Thiere etc. DieSchärfe des Vorwurfes in dem Worte Goetist namentlich aus einer Stelle bei Origenes 1. c. ersichtlich, wonach Christo der Vor-wurf gemacht wurde, dass seine Sache

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nichts anderes sei als die eines ,&eojj.iao5c

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GÖTZENBILDER und GÖTZENDIENST.

Im engern Sinne bezeichnet Götzendienstden Cult, welchen man den Götzen, d. i.den aus Metall, Thon oder einem andernStoffe gefertigten Idolen (Fetischen), unddadurch mittelbar den im Bilde vorgestell-ten Göttern erweist. Schon die Heidenhaben oft ihre Götter mit den Götzen identi-ficirt. Die Ausdrücke, welche das A. Test,für Götzenbilder gebraucht, bedeuten vor-herrschend Nichtigkeit, Lüge, Greuel, wo-für aber die Sept. durchgehends das WortetScoXov (Bildchen) setzt. Im Anschlüsse andie alttestamentliche Redeweise nennt auchder hl. Paulus das Idol ein ^süöoc (Röm.1, 25), als etwas ohne alle Realität gegen-über dem wahren Gotte (I Thess. 1,9;I Kor. 8, 4 u. a.). Denn ,alle Götter derHeiden sind Götzen 1 (Ps. 96, 5), und, ge-stützt auf viele Bibelstellen, führen diechristlichen Apologeten den Heiden gegen-über oft den Gedanken aus, dass der Hei-den Götter nur Götzen, d. i. ein leeresBild, ein^Nichts seien. Vgl. I Kor. 8, 4(ot3ap.£v ott oooev etocoXov ev xoapxo) undChrysostomus , Theodor et, Theophylact undOecumenius z. d. St. und Clem. Alex. Coh.34 (dfaXpata apya, arpaxta, avatatb)-a). Beiden griechischen Vätern sind für Götzen-bild die Bezeichnungen s t x to v und s 1 3 <o X o vdie üblichsten und von letzterem ist dasWort etStoXoXaxpeta für Götzendienst imengeren Sinne — Bilderdienst, Bilderver-ehrung entnommen. Seltenersteht das Worta-jaXga. für Götze, so an der HauptstelleClem. Alex. Coh. 34. In gleicher Weiseverwenden die lateinischen Väter die Aus-drücke sinndacra, imagines und signa. Vonder Bezeichnung stStuXov sagt Tertull. Deidol. c. 3: ad hoc necessaria est vocabuliinterpretatio. E i o o z graece formam sonat,ab eo per deminationem e 1 3 tu X o v deductamaeque apud nos formulam fecit. Igitur om-nis formula vel forma idoluni se dici ex-poscit.

Hinsichtlich des heidnischen Cultes derBilder (Idololatrie) blieben für die Christennicht nur die alttestamentlichen Bestimmun-gen, vor Allem das mosaische Verbot,der Bilder und Gleichnisse 1 (II Mos. 20,3 ff.; V Mos. 4, 16; 5, 8 u. a.) in vollerKraft, sondern es traten mit der neutesta-mentlichen Theologie neue Gesichtspunkteund Verschärfungen gegen den Bilderdiensthinzu. Jede Art religiösen Cultes gegendie Götzen war den Christen ein Greuel.Greg. Nyss. Or. in Placill. : to tü>v siocuXtovp.7aoc xotvov travtcov estl töiv [ASTE^ovtowt% rlc tito?, und Gregor. Naz. nennt dieIdololatrie t3 <:dvT(ov eayatov tSv xaxüiv xal

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