Legenda — Leier.
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Sängern verwendet werden, zumal sie schongegen Ende des 3. Jahrh. so zahlreichwaren, dass sie einen Vorsteher, primi--cerius (primus in ceram relatus) hatten{Ruin. p. 426) , mithin , ähnlich den Prie-stern, eine eigene Korporation bildeten.
[Zur Litteratur: Celsius, 0., De anagno-*stis vet. eccl., Ups. 1718. Jt'rommann DeHerrneneuta vet. eccl., Altorf 1747; Opusc.p. 421 f. Schmid, J. A., De primitivae eccl.lector., Heimst. 1696. K.] peters.
LEGENDA, Legendarius, aovaSa'piov, dasdie Acten der Heiligen und Märtyrer ent-haltende Buch, aus welchem an bestimm-ten Tagen und Zeiten Abschnitte zu lesenwaren {Belet. c. 60 und danach Durand.Ration, libr. VI 1n° 29: legendarius'rocatur über illenbi agitur de vitaobitu Confesso-rum, qui legiturln eorum festis,
Martyrum autem® Passionariis).
Her Gebrauch desWortes geht überdas MA. nicht hin-?' u s; das ältesteHeispiel ist viel-leicht bei Joh.
Aeapoüt. Eccl. ci-nieliarcha in Praef.
?d vitam s. Joh.
Hpiscopi Neapolit.
• . legenda quae^d honorem eius! n festivitate suale geretur . . .) zusuchen (vgl. Du'ünge i. v.; NillesRulend. man. p.
-KLlll).
hEGIO FULMINATRIX. Die Expedition, Kaisers Marc Aurel gegen die Quaden41*4) i s t berühmt durch den wunderbarenegen, der mitten in der grössten Sommer-itze das Schlachtenglück zu Gunsten deromer herstellte. Die Schriftsteller dereiden schrieben das Ereigniss bald demebete des Marc Aurel ( Capitolin. Vit.. Kur. c. 24; Themistius Orat. XV 191,
• Harduin .), bald den Beschwörungen
/ r. s . ägyptischen Zauberers Arnuphis zuV .. Ca ss. in Excerpt. Xiphilini 71, 8;j s - v. ’looXiavöt). Wie der KaiserderT Cr , sagt eine Münze, auf
Tn-, “Uppiter die Barbaren durch seinenuml , I ' ledorwil '!' t (Eckhel Numism. III 64),.n d as Basrelief der allerdings erst unter
ßiodus errichteten antoninischen Säule
Fig. 170. Von der Colouna Antonina.
(s. uns. beif. Fig. 176). Anders dachtendie Christen. Schon Claudius Apollinaris(bei Euseb. V 5) und Tertullian (ad Sca-pul. c. 4, bes. Apolog. c. 5) wissen, dassdas Gebet der christlichen Soldaten imHeere des Kaisers diesen gerettet, wasdann später Orosius (Hist. adv. Pagan.VII 15), Gregor von Nyssa (Or. II in XLmartyr.), ' Hieronymus (in Euseb. Chronic,adn. 174), endlich der Abbreviator desDio Cassius, Xiphilinus (LXXI 9, 10),wiederholen, letzterer mit Bezeichnung derbetr. christlichen Legion als Legio fulmi-natrix. Tertullian weiss sogar von litteraeMarci Aurelii quibus illam Germanicamsitim, Christianorum forte militum preca-tionibusimpetrato imbri discussamcontesta-tur. Den Schriftendes Iustinus M.wird ein solchesSchreiben des Kai-sers gewöhnlichangehängt, in wel-chem auch jedeAnklage des Chri-sten unter Strafedes Feuertodesverboten wird; escharakterisirt sichdadurch allein alseine Fälschung, alswelche es bereitsdurch Scaliger, Sal-masius, Tillem ont(Hist. Emp. II 560)erkannt wurde. Esmag eine Fäl-schung des 5. Jrh.sein; dabei fragtsich immer noch,welches der Wort-laut des von Ter-tullian angeführ-ten und uns ver-lorenen Schreibens des Kaisers war. Dasses keine Legio fulminatrix, wol aber, undzwar seit Nero, vielleicht seit Augustus,eine Legio fulminata (die XII, auch anti-qua) gegeben, ist jetzt allgemein aner-kannt (vgl. Wilmanns Exempla Inscr. lat.n° 1154.1165. 1247. 1261. 1447. 1449.1458.1597. 1607). Sie liiess wol so wegen deran der Rüstung als Episema angebrachtenBlitze (thorax fulminatus?). kraus.
LEICHEN, LEICHENBEGAENGNISS, s.
Todtenbestattung.
LEICHENREDEN, s. Predigt.
LEIDEN CHRISTI, s. Jesus ChristusII 9 f.
LEIER, das charakteristische Instru-ment Apollo’s, wird von Clemens Alex ,
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