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Liturgie.
mara; apostolische Lection; Hullala (ähn-lich dem Zumara und ebenfalls wechselnd);Evangelium; Hullala nach dem Evange-lium; Entlassung der Katechumenen;wechselnde Sedra der Hereinbringung derOblationen (ursprünglich jedenfalls vonder Prothesis zum Altäre, obgleich schonMoses Bar Kefa und Dionysius Barsalib,ein syrischer Liturgiker aus dem 12. Jahrh.,hier nur eine vom Altäre ausgehende unddahin zurückkehrende Procession mit deneucharistischen Elementen kennen); Credo;Händewaschung; Orate fratres; Fax mitvorhergehendem Gebete; Verlesung derDiptychen (schon zur Zeit Mose’s Bar Kefaausser Uebung gekommen, während immaronitischen Ritus hier der Diakon dieMedia vorträgt) und Oration über dasVolk; Oration vor dem Abnehmen desVelums oder Oblationsgebet; Mahnung desDiakons zur Andacht, worauf das Volkdie Schlussworte des Oblationsgebets dergriechischen Jacobusliturgie sXsov e.iprjvrjC,ftustav aivsasuK respondirt; Praefation mitSanctus; Kanon (Danksagung für Schöpfungund Erlösung, Consecration, Anamnesis,Aufopferung, Epiklesis, drei Memento derLebenden und drei der Verstorbenen mitjedesmal vorhergehender Verlesung derDiptychen durch den Diakon, Sclilussdoxo-logie); abgekürzter paulinischer Segen;Fractio und Commixtio specierum währendder wechselnden Catholica (kurzen Litanei)des Diakons; Paternoster mit Einleitungund Embolismus; Vorcommuniongebet;Sancta Sanclis mit Elevation; Communion,während deren ein wechselnder Hymnus(Schubbacha) gesungen wird; Mahnung desDiakons zur Danksagung und Postcommu-nio; Benediction; Entlassungsformel desDiakons: Chuttama (wechselnder Hymnus).
Obgleich in dieser Uebersicht vielessecundäre Detail weggelassen ist, zeigtsich die westsyrische L. in derselben of-fenbar weit weniger ursprünglich als dieostsyrische. Namentlich ist die urchrist-liche Litanei des Diakons vor dem ,erstenGebet der Gläubigen“ fast spurlos ver-schwunden und das Oblationsgebet weitvon der Oblation selbst getrennt worden,welche zudem dadurch, dass die Elementejetzt gleich von Anfang an auf dem Al-täre stehen, ihre ursprüngliche Bedeutungverloren hat. Das Missale der eigentlichenSyrer (der bekehrten Monophysiten oderJacobiten) ist zu Rom 1843 erschienen;es enthält den Ordo missae, sieben Ana-plioren (Jacobus, Xystus, die erste petri-nische, Johann von Ilaran, Matthaeus Pa-stor, Basilius), von wechselnden Bestand-teilen aber nur die Charwocho, zehnOblationssedren, sowie die apostolischenund evangelischen Lectionen. Ein treff-
liches Supplement hierzu liefert ein 1881zu Mossul von Aloysius Rachmani heraus-gegebenes Buch, welches alle wechselnden,vom Diakon oder Chor zu recitirendenTheile der Messe enthält und für ein wirk-liches Verständniss des westsyrischen Ri-tus unentbehrlich ist; weniger genau istdie Schrift: Service de la Messe priveeselon le rit Syrien, Mossul 1868. Dasmaronitische Missale ward wiederholt ge-druckt, zuerst zu Rom 1592, dann ebenda1716, zu Kozchaja 1816, 1838, 1855 undöfters, das Diaconale (enthaltend die Wortedes Diakons oder Chores) zu Rom 1596,1715 und 1736, zu Kozchaja unter anderemTitel 1854 (in 7. Auflage). J. A. Assemanihat im Codex liturg. ecclesiae universaedie Anaphoren von Jacobus, Cyrillus undMarcus, sowie das in der maronitischen L.gewöhnlich nur mit den Anfangswortenbezeichnete, mitgetheilt; bloss in lateini-scher Uebersetzung die Anaphoren vonGregor Nazianz und Dioscorus, auch dieangebliche Erklärung der L. von JohannesMaro, welche nur eine katholische Ueber-arbeitung des in J. S. Assemani’s Bibi.Orient, excerpirten Werkes von DionysiusBarsalib ist. lienaudot giebt die lateini-schen Uebersetzungen von 38 Anaphoren,G. B. Howard (The Christians of S. Tho-mas and their Liturgies, Oxf. 1864) eng-lische von sechs aus indischen Handschrif-ten entnommenen nebst interessanten Mit-theilungen über die jetzige liturgischePraxis (die indischen Thomasehristen be-folgten ursprünglich alle den ostsyrischenRitus, welchen jetzt nur noch die unirtenGriechen bewahren, während sich die Hä-retiker, aus Mangel an Verbindung mitdem nestorianischen Patriarchen, demMonophysitismus und damit dem west-syrischen Ritus zugewandt haben). D ieL. der syrischen Jacobiten findet sich auchbei Fabricius Boderianus (Severi de ritibusbaptismi et sacrae synaxis apud Sy roSreceptis über, Antw. 1572) und J. Hougf(Christianity in India, Lond. 1839).Coelestinus-Anaphora hat W. Wright (J° u] "nal of Sacred Literature 1867, 332) au®Handschriften, die bis in das 9 .^Jahrh-zurückreichen, veröffentlicht. Hinsichthcder griechischen Jacobus-L. (aus we-eher bereits der hl. Hieronymus Con 1Pelag. II c. 23 ein Citat anführt) genügees jetzt, auf das, alles Material, darun
auch bisher unbekanntes, zusammen a
sende Werk von C. A. Su-ainson (Greek Liturgies, chiefly from origmathorities, Lond. 1884) zu verweisen.
VII. Die im Patriarchat Constantin p
übliche Form der L., welche sic ida allmälig über den ganzen ort l ° 1 -, I pnOrient verbreitet hat und im Wesentliche