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Aujfvatlita — Magier.
Yorwurf zu, sie seien ,infructuosi in ne-gotiis“ ( Tertull. Apol. c. 42; vgl. Simeon.Metaphr. Mart. Ign. c. 3). funk.
AYXNAT1A (lueernarium), das Abend-
gebet, als stehender Theil des Officiumsbereits Conc. Laodic. c. 18 aufgeführt.
AYXNOI (hjchni) , kleine Wand- oderHängeleuehter, s. d. Art. Leuchter.
M
MACARIAXI, Spottname, welchen dieDonatisten den Katholiken gaben, welchesich des Schutzes des von Constantin zurSchlichtung der donatistischen Streitig-keiten gesandten Macarius erfreuten. Ygl.Opiat. III 62; Bingham YII 76.
MiSSIGKEIT, s. Mahlzeiten.
MAFORS, eine Kopfbedeckung, Kapuze,welche als weibliches Bekleidungsstück beiI’apias, Isidoras u. s. f. erscheint; vgl.Ducange i. v. und zu Alexiad. 330. Eingriech. Glossar hat [xacpopiov, to -/.Ecpa-Xrj? TTSptßXT)|j.cc. Ta [xacpopict -fuvaty.üjv beiPallad. Vit. Chrysost. 87. Cassianus Dehab. mon. schreibt es den Mönchen zu,so dass es vielleicht mit dem Scapulareidentisch war; Fortunat. Yit. s. Hilar. ep.Paris, c. 2, n. 11 nennt mafortem das Ve-lum oder den Peplos, der auf die Gräberder Heiligen zur Anrührung gelegt wurde.
MAGI, Spottname der Christen, s. d.Art. Spottnamen.
MAGIER, Anbetung der. I. Wolnur wenige Thatsachen aus dem Lebendes Herrn sind im Alterthum ein so häu-figer und beliebter Gegenstand der Be-trachtung wie der künstlerischen Darstel-lung gewesen, als die Ankunft der Weisenaus dem Morgenland, in denen man vonjeher die Erstlinge der Heiden erkannte.Was uns die Ueberlieferung über diesesdenkwürdige Ereigniss berichtet, ist zumTheil abweichenden Inhalts. Sehen wo-von einigen minder wichtigen Fragen ab,so sind es besonders drei Dinge, woraufes hier ankommt: die Heimat der M., ihrekönigliche Würde und ihre Anzahl.
Nach einer alten und weit verbreitetenAnnahme kamen sie aus Arabien. Solustin M. Dial. c. Tryph. c. 77 sq.; Tert.Adv. lud. c. 9; Epiph. Expos, fid. c. 8;Theod. lleracl. In Ps. 71. Andere nennenChaldaea: Orig. Contr. Cels. I, c. 58; dieQuaestt. Vet. et Nov. Test. qu. 63; wiederAndere Persien: Clem. Alex. Strom. I, c.15; Basil. Hom. in Christ, generat. c. 5;Diod. Tars. ap. Phot. cod. 223; Chrysost.,das Op. imperf ., Euthym., Theophyl. InMatth. 2; Cyrill. Alex. In Is. 49; und da-mit stimmt auch die syrische Tradition
überein. Einen gewichtigen Grund fürdiese Annahme bietet ferner der Namep-d-foi, der ursprünglich die Priester kästeder Perser bezeichnet, wenngleich er spä-ter auf Zauberer und Wahrsager über-haupt ausgedehnt wurde. Auf den Wand-gemälden der Katakomben erscheinen dieWeisen ganz regelmässig mit dem Pileus,der bekannten persischen Kopfbedeckung,bekleidet ( Bottari Tav. XXII. XXXVIII.LXXXII. LXXXYI. CXXVI. CXXXI).Im MA. wurde es üblich, die hl. dreiKönige als Nachkommen der drei SöhneNoe’s und somit als Vertreter der 'dreiHauptstämme des Menschengeschlechtes zubetrachten (vgl. Gloss. ordin. In Matth. 2).Dies führte naturgemäss dahin, dass manihnen verschiedene Wohnsitze anwies undsie mit verschiedener Hautfarbe, weiss,braun und schwarz, abbildete.
Von der königlichen Würde der M. weissdie älteste Ueberlieferung nichts. Wir fin-den dieselbe nicht vor dem 6. Jalirh. be-hauptet; zuerst nachweislich in einer demCaesar. Arelat. zugeschriebenen Hom. deEpiphan. (inter opp. Aug. t. V, append.serm. 139, c. 3). Was aus früherer Zeitan Zeugnissen dafür beigebracht wird,besagt entweder etwas Anderes, oder istunecht ( Patrit. De evang. 1. III, 320 sqq.)-Auch die hl. Schrift begünstigt diese An-nahme nicht im Mindesten; wären die M.Könige gewesen, so würde Mattliaeus ge-wiss nicht unterlassen haben, dies hervor-zuheben , zumal darin eine buchstäblicheErfüllung der berühmten Weissagung Ps<71, 10 f. gelegen hätte. Was die Ueber-lieferung der alten Kunst betrifft, so ge-nügt es schon, auf die Kopfbedeckunghinzuweisen, welche die M. auf den Wand-gemälden der Katakomben tragen; es istaber auch unter den zahlreichen Darstel-lungen der sieben ersten Jahrhundertenicht eine einzige, wo sie mit königlichenInsignien abgebildet wären. Die erste be-kannte Darstellung dieser Art rührt ausdem Anfang des 8. Jahrh.; es ist einMosaikboden aus der alten vaticanisclienBasilika ( Ciampini De s. aedif. a Const. M.constr. 75, tab. XXIII). Von dieser Zeitan wurde die Annahme, die M. seien Kö-nige gewesen, immer allgemeiner und ge*langte auch bald auf dom Gebiete der