Melote — Mensa.
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ad Marcell.). ,Ibi primum apparuit sacri -1 die ganze Grabanlage geht. Auch das
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ficium, quod nunc a Christianis offerturDeo toto orbe terrarum' ( August. De civ.Dei XVI, c. 22). Aber nicht nur wegenseines Opfers (Ps. 109, 4) ist M., bei wel-chem der Name Priester zuerst in derhl. Schrift yorkommt, ein Vorbild Christi,sondern auch als ,König der Gerechtig-keit' und ,König des Friedens', ohne Vater,ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister,
Grabgebäude, die Cella und das Ciibiculumwerden mit cella memoriae, cubiculum me-moriae bezeichnet (Bull. 1863, 95). Undzwar wird auffallenderweise unter der M.in diesem Sinne nicht das Cubiculum su-perius, welches ad confrequentandam me-moriam quiescentium diente, sondern dasCubicidum inferim, wo der Todte ruhte,verstanden (vgl. R. S. III 425. 474 f.); auf
nicht Anfang der Tage und nicht Ende ; einer heidnischen Inschrift von Porto heisst
es: CVBICVLVM QVOD EST SVPRAMEMORIAM. Namentlich die africanischenChristen nannten den Loculus, wo derTodte schlief, mit Vorliebe M. (vgl. Ma-MELOTE, p.Tf]X(DT 7 p von p.vjXov, 0 vis, Schaf-! billon Act. ord. s. Bened. saec. III, p. I 80;
des Lebens habend, gleichbildlich gewor-den dem Sohne Gottes (Hebr. 7; vgl. Greg.Naz. Orat. XXX, n. 21). heuser.
oder Ziegenhaut, beliebtes Kleid der Ein-siedler und Mönche. Hieron. In praef. adregul. s. Pachomii n. 4: ,caprinam quammelotem vocant'. Rufin. De vitis patr.c. 9: ,melotem, quae est caprina pellis'.Andere Belege sammelte Ducange-Henscheli. v. IV 350. Vgl. Bingham III 52.
MEMYHEMENOI und MYSTA1 (initiati),die Eingeweihten, Bezeichnung der Ge-tauften , besonders in der Zeit der noch
Aug. De civ. Dei XXII, c. 8 , n. 11. 12),und es kann daher nicht befremden, dassAltarciborien auf ihrer Front die Bezeich-nung M. tragen, insofern ja der Altar mitseinem Tegurium auf das Martyrergrabzurückweist (R. S. III 437 f. 490 f.). Indiesem Sinne spricht Optat. Milev. II 4von den duorum memoriae Apostolorum inRom. Auffallend sind mehrere africanischeInschriften (so in Orleansville von 406 undin Megroun), welche von Memorien derblühenden Arcandisciplin, unzähligemale Apostelfürsten Petrus und Paulus sprechen,bei Cyrill. Ierus ., Chrys., Synes., Dionys. j) a nun d as Conc. Carlhag. V vom J. 398,Areop , den kappadoc. Vätern. Vgl. Au- \ c . ] 4 > die Zerstörung aller auf dem platten
gusti Hdb. I 149; Rheinwald 299.
Lande zerstreuten Memoriae martyrum be-fahl, in denen nicht wirklich Martyrer-reliquien bewahrt wurden, so glaubt deRossi (Bull. 1877, 103), dass hier wirklichBrandea und ähnliche an den Gräbern der
MEMORIA im sepulcralen Sinne hattezunächst Bezug auf die Grabschrift, diezur steten Erinnerung — memoriae aeter-
I (Vg r l °r ViÜ S - ~ Apostel in Rom .angerührte' Reliquienaufgestellt wui de. In diesem Sinne haben : vorhanden waren VH d Art Confessio
mSrSoqvV% Ch FFPTT Steine MEM0 ; «"d de Rossi Bull. 18*77, 86 . 102 f ; R. S.RIAM PObvll, FECIT, synonym mit 1 TTT jok 497 407 f jkj. „ f
TTTVLVM POSVIT. FECIT : ein umm- 111 42o ~ 427 - 437 «4 u. s. f. kraus.
TITVLVM POSVIT, FECIT; ein ungarischer Titel lautet: AETERNITATISMEMORIAM POSVIT (C. I. L. III. n.3354). Bald bedeutete aber das Wort,wie auch p.v?j|ja, jj.vTqjjt.sTov , nicht bloss die
MHNAIA und MENOLOGIUM, s- d. Art.Martyrologium.
MEVSA =: ayia rpassCa Epiph. Hagiopol.
Gr ab schrift sondern das ganze Gr ab, De ]ocis sanct der Altartisch'(s. d. Art.
nnnrlnnnivi n mirA I hm 1-1 Ol f\ on Wirt Km I 'Kn« ... „ 7 _ _ __ _ ' _
wiederum sowol bei Heiden wie bei Cliri-!sten. Die Griechen übernahmen es in dieser
Altar). Sancta m. Nicol. I Ep. 2; Amal.Fortan. Offic. eccles. III 21. Nach ihm
Bedeutung als MI1M0PI0N (ein Stein von! und G ' erman . Patr . CP. so genannt, weil“ bei Dumont Rev. des soc. sav. V <80, g ; e i) om i n i me nsam in qua convivebaturhat abgekürzt MI1M), wie es auf mace-! cum discipulis' darstellte. Nach Andern,donischen Steinen häufig vorkommt, was I weil sie das Grab Christi vorstelle; Ger-(lann wieder latinisirt als MEMORIVM j man. a. a. O.: f Sp.a tpct-eCd sottv dvrl toö( so M • EX FVNDAMENTIS FABRICABI,! to-ou vd^c, h ^ ete.'It) b Xpwroc, hI- L. III, n. 7509; vgl. de Rossi R. S. fl npoxeiTai 6 dXrjfkvoc xat oupdvtoj aproc.III 455, not. 4) in einer kleinasiatischen j r, jitmna) y.al dvaigaToi 8 uo(a. In Inschrif-Inschrift begegnet. Namentlich in Africa | ten wird die Stiftung einer M. öfter er-tragen die christlichen Inschriften mit Vor- ] wähnt; so in S. Ambrogio zu Mailand:liebe das MEMORIA am Kopfe, eben in ! MM ■ MINICIAE • RVFINAE • QVAE •dem Sinne von Grab, Mausoleum. In Cirta 1 VIXIT ■ ANNIS • XXII • MENSE • VNO •war über einem Grabeingang geschrieben: i DIEBVS • XXIV • MINICIA • DOMICIA •COEMETERIA MEMORIAE GENTIS LE- SOIIORI • POSVIT • MENSAM • CONTRA •PIDIORVM (Renier n. 2031), wo Coeme- VOTVM. Eine andere zu Brixen ad s.teria auf die einzelnen Gräber, M. auf! Faustinum: ATTIO • PROCVLO • LEC-