Band 
Zweiter Band. I - Z.
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Neophyten.

mehrere aus N.-Katechesen, darunter auseiner über die Eucharistie ( Galland. X 760)vom Ostertag und aus einer weitern vomFreitag nach Ostern über die Taufe (1. c.750. 753. 754). Salvian hatte über dieSacramente mehrere Homilien hinterlassen,deren Anzahl Gennadius (Script. 67) nichtmehr anzugeben wusste. Im Zusammen-hang damit nennt er einen gewissen Pau-linus (c. 68), von dem er Heden auf Osternund für die N. kannte. Die dritte Homiliedes sog. Eusebius Gallicanus auf Ostern(Bibi. Lugd. YI 634) ist eine N .-Lehre überTaufe und Beichte, die vierte (vonMaximus von Riez, wörtlich auch als Hom. 3de pascha bei Bruni Opp. Maxim. Taur.Hom. 57, p. 179) handelt von der Taufeüber den Anfang des Johannes-Evange-liums. Denselben Gegenstand behandeltdie Hom. 7 de pascha (YI 638) und dieHom. 8 (YI 639), lauter vortreffliche Re-den. Von der höchsten Wichtigkeit aberist die Hom. 5 de pasclia (VI 636, auchbei Hieron., Yallarsi 1742, XI 255. 259,nach einem Codex von Isidor, nach Oudinvon Faustus von Riez, nach Andern vonEucherius; vgl. Gratian. De eonsecr. d. 2,

c. 35; Algerus lib. I 15. 16; Paschas. Radb.Ep. ad Frudegar.; Ivo II 4; Lombard. IV,dist. 8). In dieser wird die Lehre vonder wahren Gegenwart (veri corpo-ris) , von der WesensverWandlung(antequam . . . substantia illic est paniset vini, post . . . Christi corpus et san-guis, convertere, commutare) und vomOpfer (sacrificium veri corporis) so klarund bestimmt vorgetragen, wie fast nir-gends. Thomas von Aquin hat augenschein-lich im ,Lauda Sion 1 ganze Sätze hierausentlehnt. Xoch wichtiger ist die angeb-liche Homilie auf Pfingsten (VI 649), inder That ein N.-Unterricht über die Fir-mung, entschieden vom Verfasser derangeblichen Homilie über die Trinität (s.

d. Art. Katechet. Unterricht n. 15). Inkeinem altern Schriftsteller ist die Frage,wie die Firmung neben der Taufe alsbesonderes Sacrament gedacht werdenkönne, so genau behandelt (verarbeitet zudem Decretum Melchiadis papae ad omnesHisp. episc. n. 2; llardouin I 245 sq.).

11) Aus Spanien haben wir einige Be-merkungen für die X. am Schluss vonPacians Buch über die Taufe. Ungemeinausführlich (c. 98—142) und würdig desfrühem so genauen Unterrichts (s. d. Art.Katechet. Unterricht n. 14) ist die Beleh-rung der N. behandelt bei Ildefons vonToledo (lib. I De cognitione baptismi), woinsbesondere die Taufe (c. 98—121), dieI irinung ( c - 122—131), das Gebet desHerrn (c. 132—135) und die Euchari-stie (c. 136—138) gründlich besprochen

sind. Für die moralische Belehrung derNeugetauften hat er eine besondere An-weisung geschrieben unter dem Titel:Liber de cognit. bapt. II. s. de itinere de-serti quo pergitur post baptismum ( BaluzeMiscell. VI 104—138).

12) Aus Africa besitzen wir ausser vierdem Fulgentius von Rüspe beigelegten Re-den über die Fusswaschung (Serm. 23. 26.ed. Mangeant Append.), die natürlich ausverschiedenen Jahren sind (Serm. 25 vomOstermontag, Serm. 24 vom weissen Sonn-tag), bloss die echten oder vorgeblichenN.-Katechesen Augustins, deren eine grosseZahl ist. Dieselben zerfallen in drei Klas-sen. Zur ersten rechnen wir die reinmoralisch - paränetischen Anreden an dieN.: Serm. 146 (V 700). 223 (V 966). 228(V 975). 224 (V 968). 258 (V 1059). 260(V 1064) wid Serm. 172 append. (V, app.296). Ob auch Serm. 219—222 (V 962bis 966). 230. 231 (V 976). 259 (V 1059)und die 10 Tractate über den ersten BriefJohannis, die er vom Ostersonntag abtäglich hielt (III, 2, 825—900), N.-Kate-chesen sind, bleibt zweifelhaft. — Zurzweiten Klasse gehören jene, welchemehr oder weniger dogmatische Lehr-punkte behandeln, zumal die Lehre vonder Taufe. Hierher rechnen wir, ausserden unter dem Art. Katechet. Unterrichtn. 24 bereits erwähnten Serm. 225. 226(V 969). 232 (V 980). 353 (V 1372), einevortreffliche Rede, Ad neophytos de ps.41 (VI, append. 287), diese auch dem hl.Hieronymus zugeschrieben, Serm. 376 (V1468); Enarr. in ps. 113 (IV 1254). Fer-ner aus den neu durch Denis heraus-gegebenen Serm. 4 und 5 über Job. 1:Serm. 8 (p. 21—24) über den Taufcharak-ter, und Serm. 23 (p. 101—104; vgl. dazuMai Nova PP. bibl. I, 1, 182). Dann ausden von Caillau und Saint- Yves edirtenSerm. 21 (p. 39) und 33 (p. 51). Dazu nachder Sammlung von Mai (Nova PP. bibl.)Serm. 24 (I, 1, 52), nach Origenes überGenes. 1; ferner Serm. 41 (vgl. dazu V,append. 296; Serm. 172 s. oben). 89 (I,1, 171). 92 (I, 1, 177), wo die Anhäng-lichkeit an die Kirche zumal eingeschärftwird: neque poterit quispiam propitiumhabere Deum patrem qui ecclesiam con-tempserit matrem (vgl. lib. IV 13 De symb.ad eatech.); Serm. 94 (I, 1, 182). 95 (I, 1,187), vielleicht die schönste uns über-kommene Katechese über die GottheitChristi; endlich aus dem Anhänge Serm.163 (V, app. 288) und Serm. 252 (V 413;vgl. In ps. 148, 1. 2, IV, 1672, und Eu-seb. Gail. Hom. 3 in Epiph. [Bibl. Lugd.VI 624], über Job. 2, 1, wo die Lehrevom Fegfeuer sehr bestimmt vorgetra-gen wird). — Die dritte Klasse umfasst