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Zweiter Band. I - Z.
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Petrus.

komben gegen 20mal, auf Gläsern gegen60mal, auf Sculpturen von Sarkophagenüber 120mal, auf Mosaiken gegen 30malu. s. w. Aus den Evangelien und derApostelgeschichte ist wol kaum eine Scene,in welcher P. vorkommt, der künstleri-schen Behandlung entgangen. Die Beru-

Saphira auf einer Elfenbein-Area zu Bre-scia ; seine Befreiung aus dem Kerker desIierodes auf einem Sarkophag zu Fermo(Garrucci tav. CCCX 2 ); seine Wegführungzum Tode endlich ist achtmal dargestollt.Auf den Bildern der wunderbaren Brod-vermehrung in einer Grabkammer zu Ale-

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Fig. 374. Broueemedaillou des Museo cristiano.

fung des P. mit seinem Bruder zum Apo-stolat ist dargestellt auf einem Mosaik zuRavenna; die Uebergabe der Schlüssel-gewalt fünfmal auf Sarkophagen, einmalauf einem Silberkrüglein des vaticanischenMuseums; das Wandeln auf dem Meereauf einer von Aleander publicirten Gemme,eine Scene, welche Mar-ti gny völlig mit Unrechtauf einem Gemälde in S.Callisto wieder findet. P.fürbittend für die Kana-niterin ist eine sehr be-liebte Darstellung auf denSarkophagen; der Fangdes Fisches mit dem Zins-groschen ist abgebildet imCod. Syr. der Laurentianavom J. 586; der reicheFischfang auf einem Mo-saik im Baptisterium zuNeapel; P. bei der Ver-klärung Christi auf einemMosaik der Marienkircheauf dem Sinai; die Fuss-waschung des Apostelsviermal auf Sarkophagen,einmal auf einem Mosaik.Die Vorhersagung derVerleugnung (s. d. Art.),wo der Hahn neben demApostel die Scene charakterisirt, kommtallein auf Sarkophagen 36mal vor. Vor-hersagung und Fall des Apostels sindaber wieder abgobildet auf einem Mosaikin S. Apollinare zu Ravenna. Daran rei-hen sich aus der Apostelgeschichte dieAuferweckung der Tabitha in vier Dar-stellungen; das Urteil über Ananias und

Fig. 375. Statuetteaus deu Katakom-ben (Barto)i Lu-cerne ant. III, tav.XXVII; F o g g i n ip. 484).

Fig. 376. Fresco aus S. Callisto (de Kossi It. S. I,tav. XIV).

xandria in Aegypten ist P., durch seinenNamen bezeichnet, einer der beiden Jün-ger, welche dem Herrn Brod und Fischedarreichen, obschon die Schrift bei derErzählung des Wunders in keiner Weisedes P. Erwähnung thut.j Neben diesen historischen Scenen aberI stellt sich noch eine Anzahl von typischeni und idealen Scenen, um den Vorrang Pe-i tri vor den übrigen Aposteln und seinenBeruf zum Oberhaupt der Kirche auszu-drücken. Ein Sarkophag des Mus. Later.{Garrucci tav. CCCIV 4 ) zeigt den Herrnin der Gestalt des guten Hirten inmitten; seiner Apostel; neben einem jeden der-: selben steht ein Lamm (ovis cum pasto-ribus sub pastore, wie der hl. Augustinj 138, 5 sagt). P. steht unmittelbar zurRechten des guten Hirten, und dieseri streichelt freundlich das Lamm des Apo-j stelfürsten. — Die altchristliche KunstI lässt den Herrn die Wunder mittelst deri Virga wirken, mit welcher er z. B. den' Lazarus, die Krüge auf der Hochzeit zuI Kana u. s. w. berührt; es ist der Stab derI Gewalt und Herrschaft, den der himm-lische Vater seinem menschgewordenen^ Sohn übergeben hat. Unter den Aposteln, ist es nur einzig Petrus, der auf den Mo-! numenten mit einem Stab in der HandI dargestellt wird. Dies ist ständig der Fall: bei der Vorhersagung der Verleugnung.Man kann dabei zunächst an die Stelle! Luc. 22, 32 u. 33 denken, wo der Herrdem P. seinen Fall ankündigt, aber auchhinzufügt: rogavi pro te, ut fides tua nondeficiat, et tu aliquando conversus con-\firma fratres tuos. Allein der altchrist-